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Oberhavel Gleich drei Leichen entdeckt
Lokales Oberhavel Gleich drei Leichen entdeckt
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20:19 05.07.2016
Die drei Menschen sind offenbar eines natürlichen Todes gestorben. Quelle: dpa
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Hennigsdorf/Oranienburg

Es ist eine schaurige Bilanz: Gleich drei Leichen wurden seit Montag im Landkreis gefunden. Am Dienstag gegen 13 Uhr entdeckte ein Spaziergänger mit seinem Hund am Garagenkomplex in der Hradecker Straße in Hennigsdorf-Nord einen toten Mann. „Er lag leblos im Gebüsch, und war bereits stark verwest“, erklärte Polizeisprecher Toralf Reinhardt der MAZ.

Deshalb geht die Polizei derzeit davon aus, dass der Mann schon längere Zeit in dem Gebüsch gelegen haben muss und schlicht von niemandem entdeckt wurde. „Die Todesursache konnte noch nicht geklärt werden, eine Fremdeinwirkung schließen wir aber derzeit aus“, erklärte der Polizeisprecher.

Offenbar war der Mann bekleidet und hatte auch sein Portemonnaie noch bei sich. Seine Personalien werden derzeit ausgewertet. Gerüchten in Hennigsdorf nach soll der Mann ein Obdachloser gewesen sein, die Polizei konnte das aber gestern nicht bestätigen. Der Kriminaldauerdienst hat inzwischen ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet, der Leichnam des Mannes wurde gestern vom Bestatter abgeholt und zunächst zur Untersuchung beschlagnahmt.

Einen zweiten, rätselhaften Leichenfund gab es am Montag in einer Siedlung im Oranienburger Ortsteil Friedrichsthal. Nachbarn hatten gemeldet, dass sie ein Ehepaar, das in einem der Häuser lebte, seit längerer Zeit nicht mehr auf der Straße gesehen hatten. Die Feuerwehr nahm sich des Falls an. „Die Tür des Hauses war verschlossen, es öffnete niemand. Also hat die Feuerwehr die Tür geöffnet“, so Sprecher Toralf Reinhardt. Im Haus fanden sie das Ehepaar, Mann und Frau waren offensichtlich längere Zeit tot. „Wir gehen davon aus, dass der Mann vor der Frau verstorben ist. Es gibt aber keinen Hinweis auf Fremdeinwirkung“, so Reinhardt. Auch ein Suizid sei unwahrscheinlich. Offenbar sind die beiden nacheinander verstorben, die Todesursache ist noch unklar. Warum die Ehefrau nach dem Tod das Gatten die Rettungskräfte nicht gerufen hatte, bleibt nebulös.

Von Marco Paetzel

Im Revisionsverfahren vor dem Landgericht Neuruppin wurde am Dienstag eine ehemalige Sachbearbeiterin der Zentralen Bußgeldstelle Gransee zu einer Strafe von einem Jahr und neun Monaten verurteilt. Diese wurde zur Bewährung ausgesetzt. Die Frau hatte Vorgänge, für die sie nicht zuständig war, unsachgemäß bearbeitet und Akten verschwinden lassen.

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