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Glienicke Gemeinde Glienicke kauft Buswartehäuschen
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17:52 27.02.2019
In Glienicke gehören die Buswartehäuschen nun der Gemeinde (Symbolbild). Quelle: Robert Tiesler
Glienicke

Da der Vertrag mit der Stadtmöbelfirma Wall zu Ende März ausläuft, haben die Gemeindevertreter in Glienicke am Dienstag entschieden, 20 Buswartehäuschen und fünf Stadtinformationstafeln zum Zeitwert von der Firma Wall abzukaufen. Hinzu kommen die jährlich geschätzten Unterhaltungskosten von etwa 12 000 Euro. Hätte die Gemeinde keine Übernahme gewünscht, wären die Anlagen von Wall zurückgebaut worden.

Neukauf erwogen

77 560 Euro lässt sich die Gemeinde die Übernahme kosten, damit künftig die Glienicker nicht im Regen stehen gelassen werden. Alternativ war geprüft worden, ob ein Neubau der Buswartehäuser eine Option wäre. So kosten neue Buswartehäuser, für die zudem neue Fundamente fällig wären, zwischen 8 000 und 12 000 Euro. Die Gemeindevertreter entschieden sich mehrheitlich für die Übernahme.

Parkplätze im Sonnengarten

Übernommen werden sollen nach Wunsch der Gemeindevertreter auch elf unvermietete Parkplätze im Sonnengarten. Bereits 2018 stand ein entsprechender Antrag auf der Tagesordnung, der jedoch damals keine Zustimmung fand, weil die Gemeinde auch vermietete Parkplätze ankaufen wollte. Aus dem selben Grund wurde Dienstag der Vorschlag der Verwaltung abgelehnt, zehn Parkplätze in der Ahornallee für die Gemeinde zu erwerben. Doch mit den Parkplätzen im Sonnengarten will man die prekäre Parksituation in dem Wohngebiet zumindest tagsüber entlasten.

Nutzungsänderung Dreifeldsporthalle

Eine rege Diskussion gab es bei den Gemeindevertretern um die geplante Nutzungsänderung für die Dreifeldsporthalle. Diese wird nötig, damit Veranstaltungen mit über 200 Personen in der 1999 errichteten Halle weiterhin möglich sind. Zwar würden auch in die Mensa, in der die Gemeindevertretersitzungen stattfinden, mehr als 200 Personen passen, aber die begrenzte Raumhöhe sowie eine schlechtere Akustik schränken die Veranstaltungsvielfalt ein. Bisher hatte man sich mithilfe von Einzelanträgen Veranstaltungen wie die große Einschulungsfeier vom Landkreis genehmigen lassen. Diese Möglichkeit gibt es jetzt nicht mehr, weil brandschutztechnische und bauliche Auflagen erfüllt werden müssen.

Alternativen zur Rampe im Bürgerpark

Für diese Baumaßnahmen sind 250 000 Euro vorgesehen. Sollte dieser Kostenrahmen überstiegen werden, müssen die Gemeindevertreter – laut Änderungsantrag von Uwe Klein (SPD) – noch einmal über die Nutzungsänderung beraten. Ebenfalls noch einmal beraten werden soll der Umbau der Rampenanlage im Bürgerpark. So soll die Gemeinde, laut Änderungsantrag der SPD bis zum Herbst prüfen, ob es Alternativen – auch im östlichen Bereich des Geländes – anstatt der geplanten Rampe gibt. Diese Alternative dürfte jedoch nicht mehr kosten, als die bisherigen Varianten. Außerdem zog die SPD ihren Antrag zur Aussetzung der Straßenbaubeiträge zurück, weil Bürgermeister Hans G. Oberlack (FDP) zusicherte, dass bis zum Herbst keine Projekte anstünden, die umlagefähig seien.

Von Ulrike Gawande

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