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Glienicke Glienicker Bauhof an neuem Standort eröffnet
Lokales Oberhavel Glienicke Glienicker Bauhof an neuem Standort eröffnet
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18:07 30.01.2019
Blick in die Halle für sieben Fahrzeuge sowie den Radlader und andere Gerätschaften für den Baustelleneinsatz. Quelle: Helge Treichel
Glienicke

Seit Jahresbeginn ist der neu errichtete Bauhof der Gemeinde Glienicke bereits in Nutzung, am Mittwoch war die offizielle Eröffnung. Das neue Domizil der insgesamt neun Gemeindearbeiter befindet sich direkt neben der Feuerwache, die parallel einen Anbau erhalten hat.

In das Gesamtprojekt hat die Gemeinde 3,81 Millionen Euro investiert, gefördert mit 1,08 Millionen Euro aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP). Auf den Bauhofteil entfallen Kosten von rund einer Million Euro.

Der Bauhof-Teil des Gebäudekomplexes an der Hattwichstraße. Quelle: Helge Treichel

Das Gebäude mit Fahrzeughalle, Werkstatt, Lager und Pausenraum ist das Revier von Steffen Bork. Der 48-Jährige hat zum 1. Juni vergangenen Jahres die Leitung des Bauhofes übernommen. Zu seiner ersten großen Herausforderung zählte es, den Umzug zu organisieren – und klug „auszumisten“. Denn auf dem bisherigen (größeren) Gelände in der Bieselheide in Schönfließ, angemietet für 55 000 Euro jährlich – hatten sich unzählige Baustoffe angesammelt – Steine, Betonteile, Schüttgut. Dafür war nun weniger Platz.

Steffen Bork an seinem neuen Arbeitsplatz. Quelle: Helge Treichel

Seine Chefin aus dem Rathaus, Annette Huwer, bescheinigte dem Bauhofleiter jedoch, einen guten Job gemacht zu haben. Der gibt das Lob postwendend an die Kollegen weiter. Als größten Gewinn bezeichnet Bork die neuen sanitären Einrichtungen. Auch die Mitarbeiterin habe jetzt separate Dusch- und Umkleidemöglichkeiten.

Der Umzug war deshalb so dringlich, weil der Mietvertrag für die Schönfließer Fläche zum 31. August 2018 auslief. Der Privateigentümer war dann jedoch so kulant, bis zum Jahreswechsel zu verlängern. Die ursprüngliche Idee, den Bauhof in der Bieselheide zu bauen, blieb im Laufe der Jahre auf der Strecke. 2010 war die schon vorhandene Planung endgültig beerdigt worden, berichtet Lutz Miethe, der im Glienicker Rathaus für Hochbau zuständig ist.

Der Werkstattbereich. Quelle: Helge Treichel

Der neue Standort habe mehrere Vorteile, sagt Bürgermeister Hans G. Oberlack (FDP). Neben den kürzeren Wegen sei das die zentrale Lage. Die technische Infrastruktur der Gemeinde sei nun an einem Standort konzentriert und biete Synergien. Die Fahrzeugwaschanlage etwa könne nun von allen genutzt werden. Mit einer zum Teil überdachten Lagerfläche sei zudem noch eine Deponiefläche zusätzlich versiegelt worden, so Oberlack.

Die offizielle Eröffnung des Feuerwachen-Anbaus ist für den 11. Mai anvisiert.

Oberhalb einer ehemaligen Deponie wurden zum Teil überdachte Lagerflächen geschaffen. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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