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Glienicke Kiezbus soll ab März starten
Lokales Oberhavel Glienicke Kiezbus soll ab März starten
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23:10 19.12.2018
Bereits zwei Jahre ist der erfolgreiche Probebetrieb des Kiezbusses in Glienicke her – beworben von Bürgermeister Hans G. Oberlack (l.) und Jörg Rathmer (beide FDP). Quelle: privat
Glienicke

Später, aber er kommt: Der seit langem angekündigte Kiezbus, der Glienicke besser an den S-Bahnhof in Frohnau anbinden soll, soll im kommenden Jahr Fahrt aufnehmen. Darüber informierte Martin Beyer, Vorsitzender der Gemeindevertretung am Dienstagabend.

Bei einem Gespräch mit dem Geschäftsführer der Oberhavel-Holding Klaus-Peter Fischer, sei ihm versichert worden, dass die Linie Ende Februar, Anfang März 2019 ihren Betrieb aufnehmen könne.

Start war ursprünglich zum Fahrplanwechsel geplant

Damit verspätet sich das Projekt: Ursprünglich sollte die neue Buslinie vom S-Bahnhof Frohnau bis Schildow/Kirche mit dem Fahrplanwechsel im Dezember dieses Jahres für zunächst zwei Jahre ihren Betrieb aufnehmen. Doch das Land Berlin hatte sein erforderliches Einvernehmen noch nicht erteilt. „Sowohl die Gemeinde Glienicke als auch die brandenburgischen Genehmigungsbehörden haben ihre Hausaufgaben gemacht. Wir bedauern, dass in Berlin die Chance zur Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs nicht erkannt wird“, sagte Glienickes Bürgermeister Hans G. Oberlack (FDP) seinerzeit.

Mündliche Auskunft bereits erteilt

Bereits am 28. Juni dieses Jahres hatte die OVG den Konzessionsantrag gestellt, informierte Fachbereichsleiter Peter Staamann nach einer Anfrage von Jörg Rathmer (CDU/FDP). Genehmigungsbehörde für den ÖPNV in Berlin sei das Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, wobei diese Behörde weitere Institutionen beteilige. Nach wie vor liege noch keine abschließende Stellungnahme dieser Behörde vor. Es gebe jedoch die mündliche Auskunft, dass von Berliner Seite sowohl von der beteiligten Senatsverwaltung für Verkehr als auch von der sogenannten Verkehrslenkung Berlin positive Stellungnahmen für die beantragte Linenführung des Kiezbusses erteilt würden. Allerdings liege noch keine Stellungnahme des Bezirksamtes Reinickendorf vor.

Gemeinde engagiert sich finanziell

Um den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken, lässt sich die Gemeinde den im April beschlossenen „Kiezbus“ einiges kosten. Für die Probezeit von zunächst zwei Jahren wurden Haushaltsmittel von 885.000 Euro zur Verfügung gestellt. An den Werktagen soll zu den Hauptverkehrszeiten bald alle zehn Minuten ein Bus an den Haltestellen in Glienicke vorfahren. Da der geplante „Kiezbus“ und die Buslinie 806, die den S-Bahnhof Hermsdorf mit Mühlenbeck verbindet, jeweils einen 20-Minuten-Takt haben, kann bei abgestimmter Planung ein Zehn-Minuten-Takt erreicht werden. An Wochenenden ist tagsüber ein 30-Minuten-Takt geplant. Bisher fährt nur alle Stunde ein Bus. Sollte der Bedarf des „Kiezbusses“ nachgewiesen werden, könnte der Kreis die Buslinie übernehmen.

Von Helge Treichel

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