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Glienicke „Kiezbus“ weiter im Wartemodus
Lokales Oberhavel Glienicke „Kiezbus“ weiter im Wartemodus
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20:19 11.02.2019
Buslinie 806 ab Berlin-Hermsdorf über Glienicke. Der „Kiezbus“ und die Linie 806 sollen gemeinsam zum Einsatz kommen, um einen Zehn-Minuten-Takt für Glienicke zu gewährleisten. Quelle: Helge Treichel
Glienicke

Der Start des „Kiezbusses“ verzögert sich weiter. Darüber informierte am Montag Bürgermeister Hans Günther Oberlack (FDP) im Gespräch mit der MAZ.

Eigentlich sollte die neue Buslinie spätestens Anfang März für zunächst zwei Jahre ihren Betrieb aufnehmen (MAZ berichtete). Die Voraussetzungen für die Erteilung der Konzession sind so gut wie gegeben. Sowohl die Gemeinde Glienicke als auch die brandenburgischen Genehmigungsbehörden haben ihre Hausaufgaben gemacht. Jedoch habe man sich auf Berliner Seite immer noch nicht auf einen Standort für die geplante Haltestelle auf dem Fürstendamm in Frohnau festlegen können, so Oberlack. Voraussichtlich soll der „Kiezbus“ nunmehr im April endlich seinen Betrieb aufnehmen.

Um den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken, lässt sich die Gemeinde den bereits im April 2018 beschlossenen „Kiezbus“, der Glienicke an den S-Bahnhof in Frohnau anbinden soll, einiges kosten. Für die Probezeit von zunächst zwei Jahren wurden Haushaltsmittel von 885 000 Euro zur Verfügung gestellt. An den Werktagen soll zu den Hauptverkehrszeiten bald alle zehn Minuten ein Bus an den Haltestellen in Glienicke vorfahren. Da der geplante „Kiezbus“ und die Buslinie 806, die den S-Bahnhof Hermsdorf mit Mühlenbeck verbindet, jeweils einen 20-Minuten-Takt haben, kann bei abgestimmter Planung ein Zehn-Minuten-Takt erreicht werden. An Wochenenden ist tagsüber ein 30-Minuten-Takt geplant. Bisher fährt nur alle Stunde ein Bus. Sollte der Bedarf des „Kiezbusses“ nachgewiesen werden, könnte der Kreis die Buslinie übernehmen.

Von Helge Treichel

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