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Glienicker Collage für Kremmen

Ansichten aus dem Scheunenviertel Glienicker Collage für Kremmen

Es gibt neue Kunst in der Kremmener Museumsscheune zu sehen. Mitglieder des Künstlerstammtisches aus Glienicke haben eine Collage zusammengestellt, die Ansichten aus dem Kremmener Scheunenviertel zeigt. Das Werk kann dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden.

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Die Künstler während der Übergabe.

Quelle: Helga Müller-Schwartz

Kremmen. Zwei Fliegen mit einer Klappe hat der Künstlerstammtisch Glienicke mit der Bildcollage „Kremmen“ geschlagen: Zum einen hat er seine Mietschulden an die Stadt Kremmen beglichen. Zum anderen ist Standesbeamtin Doris Bernthäusel zufrieden. Das Gemeinschaftswerk der Künstlergruppe ziert jetzt die Backsteinwand hinter ihrem Amtssessel in der Museumsscheune, denn dort im Ausstellungsraum unterm Dach ist eine Außenstelle des Kremmener Standesamtes untergebracht.

„Manchmal hingen dort Kunstwerke, die ihr nicht so geeignet schienen für ein Trauzimmer“, weiß Kai van Koolwijk. Die Feng-Shui-Fachfrau organisiert die Ausstellungen der Künstler. Den Hinweis auf die Museumsscheune bekam sie von der kunstinteressierten Kremmener Familie Kretschmar. Vier Ausstellungen der Künstlergemeinschaft wurden inzwischen dort gezeigt. Als Dankeschön, dass sie den Raum nutzen durften, haben zwölf Mitglieder sich der Aufgabe gewidmet, die Bedeutung des Kulturerbes „Kremmener Scheunenviertel“ ins Bild zu setzen.

Berührt von dieser Kunst-Verbindung zwischen Glienicke und Kremmen, ließ es sich der Glienicker Bürgermeister Hans-Günther Oberlack nicht nehmen, bei dieser Bild-Übergabe an die Stadt Kremmen anwesend zu sein.

Die Collage besteht aus zwei Reihen, leinenbespannter, quadratischer Keilrahmen. Die Kalligraphie von Jürgen Schätzel, der sich, wie seine Frau Kai van Koolwijk, mit der fernöstlichen Kunst beschäftigt, ist das chinesische Wort für „Scheune“. Es eröffnet den Reigen individueller Sichtweisen auf das denkmalgeschützte Ensemble. Den Schlusspunkt setzt Barbara Waldows Leinwandinstallation.

Das Werk in der Museumsscheune kann dienstags bis sonntags von 10 bis 16 Uhr besichtigt werden.

Von Helga Müller-Schwartz

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