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Glückliche Preisträger

Schreibwettbewerb am Oranienburger Rungegymnasium Glückliche Preisträger

Am Ende sahen sie glücklich aus. Die Preisträger des ersten Schreibwettbewerbs am Rungegymnasium in Oranienburg. Glück, das war genau das Thema, dem sich die Schüler in ihren Texten näherten. Und zwar auf sehr unterschiedliche Weise. In den Sommerferien hatten die Schüler 30 Beiträge verfasst. Die Jury hatte die Qual der Wahl, die besten zu prämieren.

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Das sind die Preisträger des Schreibwettbewerbs.

Quelle: Foto: Andrea Kathert

Oranienburg. Wie unterschiedlich man sich doch dem Thema Glück nähern kann. Die Schüler des Rungegymnasiums wissen es genau. Vor allem diejenigen, die am Mittwoch dabei waren, als die Preisträger des ersten Schreibwettbewerbs gekürt wurden.

Was ist eigentlich Glück? Wie empfindet man Glück? Kann man Glück beeinflussen? Was heißt es, Glück zu haben? Was verstehen andere unter Glück? Das waren die Rahmenbedingungen für den Schreibwettbewerb. Die Teilnahme für die erste Auflage konnte sich sehen lassen. „Es wurden etwa 30 Beiträge abgeliefert“, sagte Deutschlehrerin Anna Machner. Einsendeschluss war der 10. September. Das heißt, die Schüler hatten in ihren Ferien zum Stift gegriffen und sich den Kopf zermartert. „Sogar zwei Siebtklässler haben mitgemacht“, freut sich Anna Machner. Obwohl die beiden zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Rungeschüler waren. Die Jury, in der vier Schüler und drei Lehrer saßen, hatten keinen leichten Job.

Sämtliche Preisträger trugen ihre Texte am Mittwochnachmittag vor, ganz souverän anmoderiert von Paul Maron aus der siebten Klasse. Vielfältiger hätten die Vorträge nicht sein können: Kurzgeschichten, Gedichte und dramatische Texte waren zu hören. Der Fantasie und Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. Manche Schüler gaben Einblicke in ihr Leben, andere setzten sich philosophisch mit dem Thema auseinander. Manche Texte machte ausgesprochen nachdenklich.

17 Schüler hatten beim ersten Schreibwettbewerb mitgemacht

17 Schüler hatten beim ersten Schreibwettbewerb mitgemacht.

Quelle: Andrea Kathert

Die Rungeschüler schrieben über die verschiedenen Gesichter des Glücks, über Menschen, die es nie finden oder solche, die es einfach nicht sehen können. Das Glück in sich muss jeder selbst finden, schrieb Emma Richert, die jüngste Teilnehmerin.

Die Preisverleihung bekam einen angemessenen Rahmen mit der Eröffnung durch den Schulchor und durch Musikstücke, vorgetragen von Erik Bilinski und Laura Fienke auf dem Klavier und Jannek Damerau auf dem Saxophon. Am Ende ging ein dickes Dankeschön an die Runge Buchhandlung und die Firma Computer- und Bürobedarf, die Sachpreise für die Gewinner spendiert hatten. Und an die Deutschlehrerinnen Christine Malkowski, Birgit Ehrig und Cornelia Jaenicke, die unterstützt von Petra Schläwicke, Julia Olbrich und Anna Machner den Schreibwettbewerb initiiert hatten. Eines stand bereits am Mittwoch fest: Der Wettbewerb wird eine zweite Auflage haben.

Das sind die Gewinner

Klassenstufe 7 und 8:

1. Platz: Anna-Maria Beyer

2. Platz: Anna Sophia Schäfer

3. Platz: Emma Rickert

Klassenstufe 9 und 10:

1. Platz: Katharina Patan

2. Platz: Fabia Stroetmann

3. Platz: Laureen Jonathan ( konnte an der Preisverleihung nicht teilnehmen)

Klassenstufe 11 und 12:

1. Platz: Richard Baum

2. Platz: Celina Holmichel

3. Platz: Paul Andrle

 

Von Andrea Kathert

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