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Goethepreis ist gleich zweimal vergeben worden

Kremmen Goethepreis ist gleich zweimal vergeben worden

Goethetag an der Kremmener Goethe-Grundschule: Aus diesem Anlass wird auch immer der Schulpreis vergeben – diesmal sogar an zwei Sechstklässler. Angelina Wollschläger und Theo Lühder sind für ihr Engagement geehrt worden.

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Annekatrin Busse (l.) vom Förderverein und Schulleiterin Annette Borchert (r.) gratulierten Angelina Wollschläger und Theo Lühder.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Angelina Wollschläger und Theo Lühder sind die diesjährigen Gewinner des Goethepreises. Die beiden zwölfjährigen Goethe-Grundschüler bekamen ihn am Freitagvormittag in der Kremmener Aula überreicht.

Der Preis wird durch den Förderverein der Schule vergeben, wer ihn aber bekommt, das entscheiden viele: Schüler und Lehrer des Hauses, wie Schulleiterin Annette Borchert erklärt.

Schüler zeigten das Stück „Götz von Berlingen“

Schüler zeigten das Stück „Götz von Berlingen“.

Quelle: Robert Tiesler

Angelina Wollschläger ist zwölf Jahre alt und kommt aus Flatow. „Sie ist immer freundlich und hilfsbereit“, sagte Annekatrin Busse, die stellvertretende Fördervereinsvorsitzende, in ihrer Laudatio. Angelina ist Klassensprecherin und Mitglied der Schulkonferenz. „Ganz selbstverständlich steht sie jüngeren Schülern zur Seite.“ Sie ist Streitschlichterin, übernimmt auch mal die Aufsicht in der Garderobe und habe ein offenes Ohr für alle. „Mein Traumberuf ist es, mal hier im Hort zu arbeiten“, sagte Angelina Wollschläger später. Sie möchte auf jeden Fall als Erzieherin arbeiten. Die Sechstklässlerin will in Kremmen bleiben, dann an der Oberschule. „Gerade bin ich einfach richtig stolz“, gab sie zu. „Ich hätte das auch nie erwartet“, ergänzte sie. Theo Lühder wurde in der Laudatio als ruhig und freundlich beschrieben. „Er hat eine schnelle Auffassungsgabe und ein großes Umweltwissen“, sagte Annekatrin Busse. Er arbeite freudig an naturwissenschaftlichen Fragestellungen, war auch bei der Mathematikolympiade im Kreisausscheid.

Szene aus „Götz von Berlichingen“, aufgeführt beim Goethetag

Szene aus „Götz von Berlichingen“, aufgeführt beim Goethetag.

Quelle: Robert Tiesler

Allerdings: Auf die Frage, ob er denn gern Mathe mache, schüttelt er schüchtern den Kopf. „Eigentlich nicht“, sagte er nach der Preisvergabe. „Aber es fällt mir leicht.“ Was er später machen möchte, weiß er noch nicht. Als Erstwunsch für die 7. Klasse hat er das Veltener Hedwig-Bollhagen-Gymnasium angegeben.

Eine Überraschung für beide war übrigens der Inhalt des Briefumschlages, den sie bekommen haben: 50 Euro waren darin. „Ich spare für ein Handy“, so Angelina. „Und ich für meine Ausbildung“, sagte Theo.

Mina Hellwig bekam den Vielleserpreis

Mina Hellwig bekam den Vielleserpreis.

Quelle: Robert Tiesler

Gewonnen hat aber auch Mina Hellwig. Die Schülerin hat im vergangenen Jahr 43 Bücher aus der Bibliothek gelesen – so viel wie niemand an der Goethe-Grundschule. Sie bekam am Freitag den Vielleserpreis.

Von Robert Tiesler

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