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Rückruf für Schwester Agnes

Fachgespräch Gesundheitsversorgung & Barrierefreiheit/Demografie Rückruf für Schwester Agnes

Der November ist für den Wettbewerb „Zukunftsstadt Gransee“ der Monat der Fachgespräche. In diversen Runden wird ausgelotet, was in 15 Jahren und mehr gebraucht wird und was dann als nicht mehr zeitgemäß gilt.

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Gespräch zur medizinischen Versorgung und zum großen Miteinander in 15 und mehr Jahren.

Quelle: FOTO: STEFAN BLUMBERG

Gransee. Diese Botschaft ist unmissverständlich: „Das Krankenhaus muss auf jeden Fall erhalten bleiben!“ Der erste, der das am Mittwochabend aussprach, war René Jordan. Er brachte damit die Meinung von allen Teilnehmern des Fachgesprächs „Gesundheitsversorgung und Barrierefreiheit/Demografie auf den Punkt. Diese Runde, die zum Wettbewerb „Zukunftsstadt Gransee“ gehört, förderte aber weit mehr Gedanken zur künftigen medizinischen Versorgung zu Tage. So wünschten sich viele die Rückkehr von „Schwester Agnes“, um den Bedarf in der ländlichen Region aufrechtzuerhalten, zu verbessern und den künftig höheren Anforderungen zu genügen. Für die Stadt Gransee unabdingbar sei ein Medizinisches Versorgungszentrum. Angebote für Herz-, Lungen- und Seniorensportgruppen, die Vernetzung des Versorgungszentrums mit Hausärzten, die elektronische Krankenakte auf der Versicherungskarte (damit jeder Arzt umfassend informiert ist), mehr Präventionsangebote oder Mehrgenerationenspielplätze schaffen seien in der Zukunft erforderlich. Gebraucht würden verstärkt Leute im ambulanten und pflegerischen Bereich. Dafür eine Alternative: Ehrenamtliche mit ins Boot holen.

Das gilt auch im Hinblick auf den demografischen Wandel. Viel mehr Miteinander lautet das hehre Ziel. Mehrgenerationenhäuser, barrierefreies Wohnen, Erweiterung der Bildungsangebote für alt und jung könnten dafür Lösungen sein. „Arbeitsplätze und familienfreundliche Bedingungen brauchen wir“, sagte Frank Neßler, Arzt im Krankenhaus. In Gransee gibt es die Idee, Räumlichkeiten für niedergelassene Ärzte so vorzubereiten, damit sie bei Interesse sofort loslegen könnten. In der Rudolf-Breitscheid-Straße 32 bestünde eine Chance, sagte der stellvertretende Amtsdirektor Manfred Richter. Amtsausschussvorsitzende Christin Zehmke, die mit ihrem Mann Nico die Runde moderierte, äußerte einen Wunsch: „Es wäre schön, wenn wir aus den Ideen etwas entwickeln könnten, es ist für unsere Heimat.“

Von Stefan Blumberg

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