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Alter Fördertopf wird geschlossen, neuer geht auf

In Fürstenberg: Alter Fördertopf wird geschlossen, neuer geht auf

In Fürstenberg hat das Antlitz der Stadt in den vergangenen 25 Jahren an Aussehen gewonnen – auch dank geflossener Fördermittel in Millionenhöhe. Mit einem neuen Programm kann die Stadt weitere kosmetische Eingriffe bekommen.

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Der Fisch-Kanu-Pass – eine der Investitionen.

Quelle: HELMUT VIELITZ

Fürstenberg. Fürstenberg hat sich in den letzten zweieinhalb Jahrzehnten gehörig herausgeputzt. Das wurde am Donnerstag bei der Stadtverordnetenversammlung noch einmal betont. Bürgermeister Robert Philipp sagte, dass die bisherige Stadtsanierung eine Erfolgsgeschichte sei. Mit Fördermitteln wurde diese Entwicklung enorm unterstützt. Vielerorts in der Fürstenberger Innenstadt sind die Ergebnisse sichtbar, Ende 2016 läuft das Förderprogramm jedoch aus.

Monika Platz von der Deutschen Stadt- und Grundstückentwicklungsgesellschaft (DSK) informierte die Fürstenberger Stadtverordneten am Donnerstagabend über eine künftige Möglichkeit der Hilfe; den Förderantrag „Aktive Stadtzentren II“. Sie steht der Fürstenberger Verwaltung schon lange als engagierter Partner zur Seite. Sie würdigte 25 Jahre Stadtsanierung als ein schönes Jubiläum. Viele Bürger hätten sie in der Vergangenheit auf das Erreichte angesprochen und sich bedankt. Zahlreiche Hausbesitzer im Altstadtsanierungsgebiet haben von den gewährten Fördermitteln profitiert.

Zu den weiteren Erfolgen in der Wasserstadt zählen beispielsweise die Sanierung von Straßen ebenso wie der Bau des Fisch-Kanu-Passes oder die Errichtung des Wasserwanderrastplatzes in der Nähe vom Markt. Ausdrücklich bedanken wollte sich Monika Platz bei der Verwaltung und den Stadtverordneten, die mit ihren Beschlüssen „den Weg für das erforderliche Geld geebnet haben“. Jetzt gelte es, so Platz, nach vorn zu schauen. Sie rief die Fürstenberger Abgeordneten beim Förderantrag „Aktive Stadtzentren II“ zur Mitmachen auf und sicherte gleichzeitig ihre weitere fachliche Unterstützung und Begleitung zu. Dieses Programm läuft über einen Zeitraum der nächsten zehn Jahre. Ein Förderprogramm, mit dem nur Häuser saniert werden, gibt es künftig nicht mehr. Fördergelder werden punktuell für ausgewählte Vorhaben gewährt. So könnten beispielsweise auch Gewerbetreibende mit Projekten unterstützt werden. Die Stadt Fürstenberg müsse als nächsten Schritt eine städtebauliche Zielplanung erarbeiten. Mit dem gemeinsamen Integrierten Stadtentwicklungskonzept sei ein erster wichtiger Schritt getan, jetzt müssten weitere folgen.

Von Helmut Vielitz

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