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Auf die Plätze, fertig und losgekrabbelt

Regelmäßiger Babytreff in Grüneberg Auf die Plätze, fertig und losgekrabbelt

Der Babyboom in Grüneberg lässt augenscheinlich nicht nach. Aller zwei Wochen finden sich Muttis mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln zum Babytreff ein. Ein ganz ungezwungenes Angebot ohne jegliche Verpflichtungen.

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Regelmäßiges Gewusel im Gemeinderaum der Grüneberger Kirche. Aller zwei Wochen treffen sich Muttis und Kinder.

Quelle: UWE HALLING

Grüneberg. Schnell die Jacke ausgezogen und ab zum Toben auf die riesige Spieldecke mit den vielen bunten Spielsachen. So sieht es jeden zweiten Dienstag in Grüneberg bei der Krabbelgruppe und dem Babytreff aus. Gegen 15 Uhr treffen sich im Gemeinderaum des Pfarramtes Muttis mit ihren Kindern, aber auch Omas mit ihren Enkelkindern zum Spielen, Singen oder Basteln.

Bis zu 15 Kinder im Alter zwischen bis sieben Jahren toben miteinander auf der großen Spieldecke oder malen Bilder und essen den mitgebrachten Kuchen. Die Muttis nutzen die Gelegenheit, um sich über ihre Kinder und auch über andere Themen auszutauschen. Was sehr gut ankommt.

Gerade für junge und unerfahrene Mütter ist die Krabbelgruppe eine große Unterstützung. Der Austausch mit anderen Frauen gibt Geborgenheit und ein Gefühl von Sicherheit. Eingeladen ist jede Mama oder jeder Papa mit seinem Schützling. Die Tür ist für jeden geöffnet, egal ob sie oder er der Kirche angehört. Das Programm gestalten die Eltern zusammen mit der Organisatorin Marianne Reitzenstein.

Silke Heiduk, Tagesmutti aus Grüneberg findet das Treffen mit der Krabbelgruppe einfach super. „Es ist einfach sehr angenehm und ungezwungen. Wir können unsere Erlebnisse teilen und gleichzeitig unseren Sprösslingen beim Spielen zusehen. Hier kann ich mich auch schon mit den Babys vertraut machen, die ich vielleicht später betreue. Es ist immer eine gemütliche Runde. Ich komme sehr gerne her“, so Heiduk.

Seit März 2008 besteht nun schon die Krabbelgruppe. Marianne Reitzenstein vom Gemeindekirchenrat gründete diese und ist bis heute mit Leib und Seele dabei. Seit fast 20 Jahren ist sie in der Gemeinde für die Senioren und Kinder tätig. Aber besonders am Herzen liegt ihr die Krabbelgruppe. Sie organisiert die Treffs und kümmert sich persönlich um die Gruppe.

„Ich bin selber Mama, Oma und bereits Uroma. Zu sehen, wie die kleinen Mäuse lachen und spielen, bereitet mir jedes Mal aufs Neue große Freude. Meine Enkelin und meine Urenkel sind hier auch dabei. Dass es von den Eltern so gut angenommen wird, ist eine tolle Bestätigung“, erklärt die Gemeindekirchenrätin. Mit einem Lächeln im Gesicht betont sie: „Wirklich jeder ist herzlich Willkommen, ob kirchlich oder nicht kirchlich. Es ist auch kein Muss, pünktlich um 15 Uhr zu erscheinen. Bis etwa 17 Uhr sind wir da. Jeder so, wie es seine Zeit erlaubt.“

Besonders wichtig ist ihr auch das soziale Miteinander im Ort und das Gemeinwohl. Durch den stetig wachsenden Wohnpark im Dorf ziehen immer mehr Familien hinzu. Worüber sie und die Gemeinde des Löwenberger Landes erfreut sind. Bei diesem Treffen können die Eltern und Kinder  Kontakte  knüpfen und sich außerhalb der Kindertagesstätte und Schule kennenlernen sowie Erfahrungen austauschen.

Von Julia Collin

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