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Gransee Dannenwaldes Fahrzeug wieder flott
Lokales Oberhavel Gransee Dannenwaldes Fahrzeug wieder flott
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02:15 07.02.2016
Immer wieder hat es die Dannenwalder Wehr mit schweren Verkehrsunfällen auf der B 96 zu tun – auch deshalb ist die Ausrüstung so wichtig. Quelle: Cindy Lüderitz
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Dannenwalde

Ziemlich lange musste die Dannenwalder Feuerwehr auf ihr Löschgruppenfahrzeug verzichten. Die Reparatur und die Absprachen darüber, wer die Kosten dafür übernimmt, zogen sich hin. Das Fahrzeug gehört eigentlich in die vom Bund geförderte Flotte des Katastrophenschutzes. Über eine Sammelbestellung war es 1994 angeschafft worden. Der Bund fährt bei derart rüstigen Fahrzeugen eine klare Linie: liegen die Reparaturkosten über 3000 Euro und damit über dem Zeitwert würde er die Fahrzeuge abgeben. Mit einer Rechnung in Höhe von 10 000 Euro war das hier der Fall.

Auf die Reparatur zu verzichten, hätte laut Kreisbrandmeister Frank Kliem aber bedeutet, dass die Dannenwalder ohne Fahrzeug dastehen oder die Kommune (Amt Gransee und Gemeinden) aus eigener Kraft ein neues Fahrzeug für die Ortswehr hätte finanzieren müssen. Die nächste Sammelbestellung des Bundes für den Katastrophenschutz sei nämlich erst in ein paar Jahren geplant. Bis dahin, so hofft Kliem, werde das alte Fahrzeug nach der gründlichen Durchsicht aber noch durchhalten. Zugleich könnten sich die Dannenwalder Hoffnungen machen, beim nächsten Bundesprogramm wieder mit berücksichtigt zu werden. „Ich denke, es ist gut, wenn wir beim Katastrophenschutz auf diejenigen setzen, die die Aufgaben bislang hervorragend erfüllt haben. Das gilt für Dannenwalde“, so der Kreisbrandmeister. Zumal die Ortswehr mit der B 96 einen kritischen Unfallschwerpunkt vor der Tür habe. Kommune und Landkreis hätten sich über eine Kostenübernahme für die Reparatur des Gruppenfahrzeugs verständigt. Ähnlich sei man in Löwenberg verfahren, wo ebenfalls ein Feuerwehrfahrzeug aus der früheren Bundesbestellung in die Werkstatt musste.

Am Rande der Jahreshauptversammlung in Dannenwalde, erklärte Frank Kliem, dass die Einführung des Digitalfunks bei der Feuerwehr reibungsloser verlaufen sei, als zunächst befürchtet. Gerade bei größeren Einsätzen gebe es allerdings noch Abstimmungsbedarf. Wenn die Einsatzkräfte früher ihre Geräte auf Kanal 31 gestellt hätten und miteinander verbunden gewesen wären , so sei das jetzt mit der neuen Technik ein bisschen komplizierter. Aber da, so der Kreisbrandmeister helfe nur eines: üben, üben, üben.

Von Cindy Lüderitz

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