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Gransee Der Hochzeitstag kann kommen
Lokales Oberhavel Gransee Der Hochzeitstag kann kommen
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16:32 15.10.2017
Schick: 21 prachtvolle Kleider wurden bei der Modenschau gezeigt. Quelle: Uwe Halling
Mildenberg

Gemessen an der Besucherzahl dürfte im nächsten Jahr einiges los sein im Nordkreis. Zur nunmehr elften Hochzeitsmesse zog es am Sonntag viele Neugierige in den Mildenberger Ringofen – bei Sonntagswetter, das sich manches Hochzeitspaar für seinen großen Tag in diesem Sommer gewünscht hätte. Mehr als 20 Aussteller präsentierten in der Veranstaltungshalle des Ziegeleiparks ihre Produkte und Dienstleistungen für Hochzeiten, Jubiläen und andere Festivitäten. Der Höhepunkt war einmal mehr die vom Atelier Doro organisierte Modenschau. 21 prachtvolle Festkleider wurden über den Laufsteg getragen.

Profis am Werk: beim Schaufrisieren konnte das Publikum jeden Handgriff verfolgen. Quelle: Uwe Halling

Unverkennbar der Vintage-Style, der laut Inhaberin Dorota Lehmann seit 2008 angesagt sei, aber langsam durch den Prinzessinnen-Look abgelöst werde. Dafür wie auch für den Vintage-Charme eigneten sich vor allem champagnerfarbene Roben. Dazu passend stylte Kathleen Höckberg vom Friseurgeschäft „Schick und Schön“ eine junge Frau im Brautkleid. Die Hochsteckfrisur wurde mit einem Blumenkranz veredelt.

Olaf Bechert, Geschäftsführer der Regio-Nord hatte vor dem großen Tag in Mildenberg gesagt, dass Hochzeiten und Feste ein Markt sind, von dem viele Unternehmer in der Region mehr und mehr profitierten. Die Resonanz auf die Messe gibt ihm Recht. Mitarbeiter des Zehdenicker Blumenfachgeschäfts Jordan berieten Interessierte zur Auswahl der passenden Blüten und Farben.

Auch der Blumenschmuck wurde entsprechend dem Vintage-Thema der Messe ausgewählt. Quelle: Uwe Halling

Mit Isabell Petzold und ihrem Partner waren die Floristen gedanklich schon im kommenden Jahr und beim Brautstrauß. Das Berliner Paar plant seine Hochzeit in der Region und nahm die Hochzeitsmesse zum Anlass, um mit Ausstellern an die Detailplanung zu gehen.

Ziegeleiparkchef Roy Lepschies begleitete Winto-Geschäftsführer Andreas Ernst bei seinem Rundgang durch den Ringofen. Beide konnten eine positive Stimmung und ein großes Lob für das Ambiente mitnehmen. Mit den Erfahrungen der beiden letzten Jahre wurde der Aufbau das Veranstaltungszentrums leicht abgeändert und bei der Dekoration noch mal nachgelegt. Das kam gut an beim Publikum und bei den Ausstellern. Auch wenn viele Besucher vor allem zum Gucken kamen, vereinzelt wurden Termine für das kommende Jahr bereits festgemacht und bescherten den Unternehmern so den einen oder anderen Auftrag, den es ohne die Messe womöglich gar nicht gäbe.

Von Cindy Lüderitz

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