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Der Ziegeleipark macht sich

Mildenberg Der Ziegeleipark macht sich

Mit dem drittbesten Saisonergebnis hat sich der Ziegeleipark aus seinem Jubiläumsjahr verabschiedet. In vielen Bereichen konnte das Museum zulegen, wie Geschäftsführer und Standortleiter am Dienstag bei einem Pressegespräch sagten. Auf Zuschüsse wird der Industriepark dennoch angewiesen bleiben.

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Der Ziegeleipark hat auch 2017 seine Besucherzahlen auf über 50 000 steigern können.

Quelle: Maecke

Mildenberg. Wenn Andreas Ernst in der kommenden Woche vor dem Finanzausschuss des Kreises über das Ergebnis der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Winto) spricht, wird er als Geschäftsführer für den dazugehörigen Museumsbetrieb im Ziegeleipark die drittbeste Saison seit Bestehen vermelden können. Bis zum letzten Besuchertag Anfang November kamen 53 154 Menschen nach Mildenberg. Darunter waren, und das ist nach zwei Jahrzehnten am Markt durchaus beachtlich, fast 80 Prozent Erstbesucher.

Allein mit den drei größten Veranstaltungen zog der Ziegeleipark in diesem Jahr rund 15 000 Menschen an. Immer besser entwickelt sich nach Angaben von Standortleiter Roy Lepschies das Gruppengeschäft. Mehr als 300 Gruppen mit rund 10 000 Gästen besuchten den Ziegeleipark. Die mit 48 Prozent größte Besuchergruppe überhaupt sind Familien mit Kindern.

Trotz vieler Einnahmequellen ist und bleibt das Museum auf öffentliche Zuschüsse angewiesen. Rund 850 000 Euro erhält die Winto jedes Jahr vom Landkreis für den Betrieb des Ziegeleiparks. Das deckt fast die Hälfte der Kosten. Die andere Hälfte (53 Prozent) erwirtschaftet der Park selbst, unter anderem mit Eintrittsgeldern, Souvenirshop, dem Vermietungsgeschäft (Veranstaltungssaal, Wohnungen) sowie Pachten. Als Gewinn betrachtet Andreas Ernst vor diesem Hintergrund die langfristig geschlossenen Pachtverträge im Bereich Hafen. „Diese sind ein Gewinn für beide Seiten und werden perspektivisch zu einer weiteren Qualitätssteigerung beitragen“, so Andreas Ernst.

Einen Großteil seiner Investitionsmittel wird der Ziegeleipark im nächsten Jahr für die komplexe Erneuerung seiner Technikreise verwenden. Auf dem gesamten Gelände sollen die Leitungen und die Hardware dieser multimedialen Schau ausgetauscht werden. Dazu gehören beispielsweise die Monitore, auf denen Besucher Filme über die Ziegelherstellung, den Tonabbau oder die Tonstichlandschaft ansehen können. Immer wieder hatte es zuletzt Ausfälle gegeben, was bei einem Alter von zehn Jahren und dem Dauerbetrieb der Technik in der Saison nicht unüblich sei. „Das ganze System ist vernetzt. Wenn man einen Stecker zieht, fällt womöglich alles aus. Das macht die Sache kompliziert“, so Lepschies. Auch an einem neuen Internetauftritt für das Museum wird gearbeitet. Der letzte Relaunch liegt fünf Jahre zurück. „Wir müssen was machen“, sagte die Marketing-Verantwortliche Karina Walenski. Die Internetseite soll ein völlig neues Layout erhalten und technisch so ausgestattet werden, dass sie auf sämtlichen Endgeräten ohne Qualitätsverlust abgerufen werden könne. Die Zahl derer, die per Smartphone oder Tablet auf die Internetseite zugreifen, sei gestiegen.

Der Ziegeleipark öffnet am 24. März 2018 wieder seine Türen. Für die neue Saison stehen einige Höhepunkte fest. So der Termin für das 17. Märkische Dampfspektakel: 5. und 6. Mai. Diesmal unter dem Motto „Kirmes nostalgisch“.

Von Cindy Lüderitz

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