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Drechseln, weben, spinnen

6. Kunsthandwerkermarkt in Hennigsdorf Drechseln, weben, spinnen

Er ist immer wieder ein Renner: Der Kunsthandwerkermarkt in Hennigdorf gilt sowohl für die Künstler als auch für Gäste als Attraktion. Die Gäste lassen sich in handwerkliche Geheimnisse einweihen und haben die Möglichkeit, vor Ort auch noch handgefertigte Produkte zu erstehen.

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Der Hennigsdorfer Lehrer Arnim Sotzko beim Drechseln.

Quelle: FOTO: SCHNEIDER

Hennigsdorf. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierte sich am Sonntag der 6. Kunsthandwerkermarkt auf der Alten Feuerwache in Hennigsdorf. Entsprechend gut gelaunte Besucher waren zahlreich zwischen 10 und 18 Uhr erschienen. Das war nicht nur dem verfrühten Hochsommerwetter geschuldet, sondern dem abwechslungsreichen Angebot der Kunsthandwerker aus Brandenburg und Berlin. 45 Stände umrahmten den Innenhof der alten Hennigsdorfer Feuerwache. Der Bogen war weit gespannt von Filzprodukten, handgefertigten Schmuck in verschiedensten Techniken, Keramik, Seidenfadengrafik, Silbergeschmiedetem oder Wohn- und Modeaccessoires aus Naturmaterialien. Beim Spinnen und Handweben genauso wie beim Drechseln oder Perlenschmuckherstellen probierten sich interessierte Zuschauer selbst aus; so auch bei Arnim Sotzko aus Hennigsdorf an der Drechselbank. Er bearbeitet vornehmlich edle Hölzer und stellt daraus beispielsweise Füller her.

Sichtlich zufrieden zeigte sich Andrea Stadtaus von der Stadtverwaltung Hennigsdorf, die für diese Veranstaltung verantwortlich ist. „Wir haben inzwischen mehr Bewerbungen als notwendig und suchen unter dem Aspekt der Vielfältigkeit immer von Jahr zu Jahr zu 50 Prozent neue Kunsthandwerker aus.“ Sie nannte unter anderem das „Atelier Ferox“ aus Wriezen von Michael Hömke. Er fertigt zum Beispiel Schmuckanhänger aus Mammutelfenbein. Das Material ist zwischen 4000 und 10 000 Jahre alt und wird im nördlichen Sibirien im ewigen Eis gefunden. Das Oranienburger Ehepaar Jenczmionka ist so fasziniert von seinen Arbeiten, dass es ihm nachreist. Ralf Kessel aus Tornow – er stellt Skulpturen her – lobt die kulanten Standmieten, die am Spinnrad sitzende Roswitha Kölpin war schon öfter auf dem Markt – und kommt gern.

Wem es bei 30 Grad zu heiß wurde, konnte sich bei der Betrachtung der Bilder von Martin Gietz im Bürgerhaus abkühlen. Der Künstler war selbst zugegen.

Von Helmut Schneider

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