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Gransee Ein neuer Typ Weihnachtsmann
Lokales Oberhavel Gransee Ein neuer Typ Weihnachtsmann
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02:15 11.10.2015
Männerfreundschaft: Weihnachtsmann Oliver Kube und Matthias Paul, Betreiber des Weihnachtsmannhauses, in einer Drehpause. Quelle: Uwe Halling
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Himmelpfort

Als „Bernd das Brot“ spielte er sich in die Herzen vieler Kinder und Erwachsener. Jetzt steht der Schauspieler Oliver Kube erstmals als Weihnachtsmann in Himmelpfort vor der Kamera. Das RBB-Fernsehen dreht in der Weihnachtsmannstube neue Folgen für das traditionelle Märchenrätsel mit Angelika Mann. Ausgestrahlt werden die Sendungen an den vier Adventssonntagen.

„Wir fühlen uns hier inzwischen wie zu Hause“, sagt Regisseurin und Autorin Renata Kaye über den Drehort Himmelpfort. Die zwölfköpfige Crew ist seit fünf Tagen im Haus und steckt schon mitten im Stoff des vierten Advents. Das ist die Folge, in der der Weihnachtsmann alias Oliver Kube regungslos in sein Himmelbett fällt, nachdem er sich an der Spindel gestochen hat, die schon Dornröschen in einen hundertjährigen Schlaf beförderte. Nun ist das Weihnachtsfest in Gefahr und Märchenrätselhexe Angelika Mann die letzte Rettung. Dabei hat die eigentlich gerade anderes zu tun. Sie muss dringend die Aufgabe aus dem Zauberministerium lösen und das verschlossene „Buch der Weihnachtsmagie" öffnen. Die Fernsehzuschauer dürfen bei dieser 17. Ausgabe wieder miträtseln.

Mit Oliver Kube hat sich das Fernsehteam für einen neuen Typ Weihnachtsmann entschieden: jung, dynamisch und gar nicht brummig. „Wir wollen nicht dem Jugendwahn erliegen, aber den Charakter verjüngen und haben daher jemanden gesucht, der alle unsere Sympathien und das Vertrauen der Kinder hat. So sind wir auf Oliver gekommen“, sagt die Regisseurin. Der neue Weihnachtsmann trägt bewusst keinen langen, weißen Bart. Die Zuschauer sollen in das Gesicht von Oliver Kube blicken können – und in „seine schöne Augen“, fügt Redakteurin Anke Sperl hinzu.

Bei den Kindern kommt Kubes Art und Ausstrahlung offenbar gut an. Bei einem ersten Aufeinandertreffen in der Weihnachtsmannstube bewies der Schauspieler und Sprecher viel Einfühlungsvermögen und Verständnis für seine „große“ Rolle im Leben von Kindern. Besucher Konstantin wollte nach einem traumatischen Erlebnis partout nichts mehr mit Weihnachtsmännern zu tun haben und betrat das Weihnachtshaus in Himmelpfort entsprechend ängstlich und mit verkrampften Fingern. Oliver Kube sprach mit dem Jungen und nahm ihm die Angst. Konstantin ließ dann sogar einen Wunschzettel für das Weihnachtsfest da: ein Holzboot mit Antrieb.

Rund 8000 Briefe aus aller Welt sind inzwischen im Weihnachtspostamt eingetroffen und jeden Tag werden es mehr. Das teilte die Deutsche Post am Donnerstag mit. In knapp vier Wochen wird der prominenteste Himmelpforter an den Stolpsee zurückkehren und gemeinsam mit den Weihnachtsengeln die vielen Briefe beantworten. Betreiber Matthias Paul sagt, er brauche nach der intensiven Sommersaison noch ein bisschen Zeit, um in Weihnachtsstimmung zu kommen. Aber die Vorfreude wachse mit jedem Tag.

Von Cindy Lüderitz

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