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Gransee Einwohnerzahlen in Zehdenick bleiben stabil
Lokales Oberhavel Gransee Einwohnerzahlen in Zehdenick bleiben stabil
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02:15 28.02.2016
Bauland hat die Stadt unter anderem im Steindammer Weg geschaffen – hier sind viele Einfamilienhäuser entstanden. Quelle: Uwe Halling
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Zehdenick

Der Trend zum Eigenheim in Zehdenick ist ungebrochen. 36 Anträge zum Neu- oder auch Umbau bestehender Einfamilienhäuser wurden 2015 in der Verwaltung eingereicht. Nach der Kernstadt war Badingen mit drei Vorhaben im vergangenen Jahr der gefragteste Ortsteil. Aus der Statistik, die die Stadtverwaltung jedes Jahr zu ausgewählten Lebensbereichen vorlegt, geht auch hervor, dass sich besonders der Bereich um den Mietenstich und Schmidts Stiche entwickelt. Fünf Bauanträge lagen allein für dieses Gebiet vor. Die Stadt hatte das Wohnen am See mit ihrem Planverfahren legalisiert. Zuvor war dort nur die Wochenendhausnutzung erlaubt. Anwohner erstritten auch mit einer Unterschriftensammlung das Dauer-Wohnrecht.

Ein Indiz für die Wirtschaftskraft einer Stadt ist die Zahl der Gewerbebetriebe. Hier hat Zehdenick 2015 zwar leicht abgebaut – insgesamt bewegen sich Handel, Handwerk und Dienstleistung aber auf hohem Niveau, schätzt Bürgermeister Arno Dahlenburg ein. 890 Betriebe waren zum Stichtag am 31. Dezember gemeldet. Das sind fünf weniger als im Jahr davor, im Vergleich zum Landesdurchschnitt liegt die Havelstadt gemessen an der Einwohnerzahl damit aber über dem Durchschnitt – auf 1000 Einwohner kommen in Zehdenick 65 Gewerbeeinheiten, im Land sind es 40. An die Hochzeit 2011 reichen die Zahlen aber nicht mehr heran – in diesem Jahr waren noch 921 Betriebe in Zehdenick gemeldet. Gerade die Baubranche lebt – nicht allein, aber auch – von den öffentlichen Aufträgen der Kommune. Die Stadt vergab 2015 Investitionen in Höhe von drei Millionen Euro – eine halbe Million mehr als Jahr davor. Von den insgesamt 121 Aufträgen ging die Mehrzahl – 41 – an Zehdenicker Firmen, 23 blieben im Landkreis. Bis zu acht Tiefbaumaßnahmen sowie zwei Projekte im Hochbau werden jedes Jahr in Zehdenick realisiert. Laut Bürgermeister führte vor allem die „optimale Verknüpfung“ von Eigen- und Fördermitteln zu einem hohen Investitionsschub in den vergangenen Jahren. Die Stadtverordneten hatten mit Blick auf die Leistungskraft der Verwaltung zuletzt aber gemahnt, die Stadt dürfe sich mit einem solchen Pensum nicht übernehmen. Mit der Sanierung des Verwaltungshauses und dem Jahresprojekt „Kampstraße“ stehen auch 2016 zwei groß dimensionierte Projekte ins Haus – neben zahlreichen kleineren Maßnahmen wie die Belebung des ASZ-Geländes in der Philipp-Müller-Straße. Der Hauptausschuss befürwortete zuletzt eine Nutzung des dort geplanten Naturparkhauses durch den Jugendclub Bumerang und bejahte zugleich die Prüfung für einen neuen Kita(an)bau in der Kernstadt. Die Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung in Zehdenick von 2002 sind widerlegt. Entgegen der Voraussagen ist die Einwohnerzahl gestiegen und die der Geburten hält sich seit 2011 auf einem laut Bürgermeister „guten Niveau“. Auch mit Blick auf den Zuzug von Familien mit Kindern sei es deshalb folgerichtig, zusätzliche Kapazitäten zur Kinderbetreuung zu schaffen. Die Stadt will abwägen, ob sie dazu den Jugendclub in der Liebenwalder Straße umbaut oder die benachbarte Kita Sonnenschein erweitert. Wenngleich die Eheschließung nicht automatisch mit Familienplanung einhergeht, so lassen die vielen Hochzeiten (89) in Zehdenick doch zumindest die Hoffnung zu, dass es mit der Geburtenstatistik der Stadt weiter bergauf geht.

Von Cindy Lüderitz

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