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Gransee Fit im Job
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18:24 02.05.2017
Fit im Job: DRK-Geschäftsführerin Iris Utecht, Fitnesstrainer Stefan Engel (l.) und Barmer-Regionalleiter Paul-Felix Dehn. Quelle: Cindy Lüderitz
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Zehdenick

Der eine hat Rücken, der andere Knie, der eine täglich schwer zu heben, der andere lange zu sitzen – bei einseitiger Belastung gerade im Job bleiben körperliche Beschwerden nicht aus. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements hat der DRK-Kreisverband Gransee in Zusammenarbeit mit der Barmer-Regionalstelle in Zehdenick sowie den Gesundheitsstudios der Stadt deshalb ein Fit-im-Job-Programm gestartet. Das Angebot steht allen 104 Mitarbeitern des Roten Kreuzes offen – ob aus dem Bereich Pflege, Suchthilfe, Möbelkammer oder Fahrdienst.

Die erste Gruppe hat ihr Zehn-Wochen-Programm bereits absolviert: regelmäßiges Fitnesstraining unter Anleitung. Die Sporttermine im Studio wurden mit Rücksicht auf das Schichtsystem gewählt und als Arbeitszeit angerechnet – eine zusätzliche Motivation, sagt Kreisverbandsgeschäftsführerin Iris Utecht. Bei ihren Kollegen spürte sie sehr schnell eine Veränderung. Einige sagten von sich aus, dass es ihnen besser ginge, sie weniger Schmerzen hätten, andere fühlten sich durch die intensive Betreuung der Fitnesstrainer wahrgenommen und unterstützt.

„Fast 90 Prozent haben Rückenprobleme“, bestätigt Fitnesstrainer Stefan Engel vom gleichnamigen Sportstudio. Ursächlich sei einerseits die Belastung, andererseits eine oftmals falsche Haltung. Deshalb seien bei den Übungen an den Geräten besonders der Rücken- und der Bauch-Bereich trainiert worden. „Nach zehn Terminen hat sich viel getan, einige haben ein ganz anderes Gangbild, sind viel bewusster mit ihrem Körper“, so Engel. Neben dem DRK-Kreisverband, der den zweiten und dritten Durchgang vorbereitet, gibt es bereits eine Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt in Zehdenick. Auch für die Kollegen wird „Fit im Job“ angeboten. Seit zwei Jahren kommen einige Mitarbeiter des Seniorenzentrums regelmäßig ins Sportstudio.

Gerade die Pflege, sagt auch Iris Utecht, sei ein „hartes Brot“, und viele Kolleginnen aus diesem Bereich seien „hart zu sich“. Da würden Schmerzen auch mal längere Zeit verdrängt. „Unser Krankenstand ist nicht übermäßig hoch. Aber wir möchten auch nicht, dass es erst zu einem Bandscheibenvorfall oder anderen Erkrankungen kommt. Wir möchten, dass unsere Mitarbeiter gesund sind und es lange bleiben“, betonte sie.Von den 25 Frauen und Männern, die den ersten Kurs absolviert haben, sind einige beim Sport geblieben.

Von Cindy Lüderitz

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