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Gransee Himmelpfort ist weltweit auf Sendung
Lokales Oberhavel Gransee Himmelpfort ist weltweit auf Sendung
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02:17 19.12.2015
Lucas aus Australien mit Sinta Klaas (l.) und dem Himmelpforter Weihnachtsmann. Quelle: Uwe Halling
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Himmelpfort

Tausende Kilometer ist Lucas geflogen, um seine Oma in Bernau und den Weihnachtsmann in Himmelpfort zu besuchen, dem er schon seit vielen Jahren Wunschzettel schreibt. Diesmal überreichte er seinen Brief persönlich und sprach hinterher von einem aufregenden Treffen. Der Schüler aus Australien hat gerade Sommerferien und wird in diesem Jahr wieder eine deutsche Weihnacht erleben. „Hier gibt es die Geschenke schon am 24. Dezember. Bei uns einen Tag später. Aber dafür muss man keine Weihnachtslieder singen“, erzählt er.

Nicht ganz so lang wie für Lucas war die Anreise für Sinter Klaas. Der niederländische Nikolaus, der gute Verbindungen nach Oranienburg hat, überbrachte am Mittwoch mehr als 100 Weihnachtsbriefe von Kindern aus der Kreisstadt. Die Briefe wurden in der Touristinformation und während des Auguste-Weihnachtsmarktes gesammelt. Begleitet wurde Sinta Klaas von 33 Kindern aus der Vehlefanzer Kita „Krämer Kids“. Seit fünf Jahren schon gibt es dieses Gipfeltreffen der beiden Bartträger in der Postfiliale.

Der Himmelpforter Weihnachtsmann ist in diesen Tagen international gefragt. Die US-Today, eine amerikanische Tageszeitung, hatte am Mittwoch extra ein Team nach Oberhavel geschickt, um dem Adventszauber im Erholungsort nachzuspüren und Interviews mit Besuchern sowie den Weihnachtsengeln zu führen. Viele Wunschzettel erreichen die Filiale auch aus Amerika. Erstmals sei in diesem Jahr auch ein Fernsehbeitrag in Indien ausgestrahlt worden, sagte Tina Birke, Pressesprecherin der Deutschen Post. Wenige Tage vor dem Fest sind mehr als 200 000 Wunschbriefe in Himmelpfort eingetroffen. „Wir beantworten sie alle“, versicherte der Weihnachtsmann. Deutschlands größte Weihnachtsbrief-Filiale steuert damit wieder auf ein Rekordergebnis zu. Die meisten Kilometer legten bislang die Wunschzettel von Kindern aus Neuseeland zurück. Das ist noch etwas weiter entfernt von Deutschland als Brisbane in Australien. Dort ist Lucas zu Hause. Auf dem Wunschzettel des Jungen stehen in diesem Jahr Lego-Bausteine, ein Baumhaus und eine Spielkonsole. „Bis auf das Baumhaus kann der Weihnachtsmanns aber alles nach Bernau schicken“, sagte er. Oma Regina Hoppe weiß, dass die Weihnachtszeit in Deutschland für den Enkel sehr viel gemütlicher ist. „Bei 35 Grad in Australien ist das Gefühl ein anderes.“ Den Besuch in Himmelpfort hatte sich die Familie fest vorgenommen, auch weil Lucas wie tausende Kinder in aller Welt jedes Jahr an den Weihnachtsmann in Himmelpfort denkt. Die Weihnachtszeit bescherte dem Dorf an den ersten drei Adventswochenenden mehrere tausend Besucher. In der Weihnachtsmannstube und im Haus des Gastes standen die Menschen Schlange. Betreiber Matthias Paul freut sich über die Resonanz und den Zuspruch, der auch über die Festtage hinaus anhält. „Wir merken das im Sommer, dass viele zu uns kommen, weil sie von Himmelpfort als Weihnachtsmanndorf gehört haben. Der Name hat Gewicht und für den Tourismus ist das ganz wunderbar“.

Die Deutsche Post hat sich für die finale Phase noch einiges vorgenommen. Für den morgigen Freitag sind Kinder aus mehreren Bundesländern zur traditionellen Weihnachtsmann-Party eingeladen, bei der die schönsten Weihnachtsbriefe prämiert werden. Erstmals hat die Post darüber hinaus eine Weihnachtsüberraschung für Heimkinder aus verschiedenen Berliner Einrichtungen organisiert. 50 Mädchen und Jungen werden am kommenden Sonnabend in Himmelpfort erwartet, wo sie die Weihnachtsmannstube und den Wichtelmarkt besuchen werden.

Von Cindy Lüderitz

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