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Gransee „Ich dachte, das hier ist die Karibik“
Lokales Oberhavel Gransee „Ich dachte, das hier ist die Karibik“
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00:21 08.08.2018
Siegerehrung für das Volleyballturnier, hier wird der Gewinnerpokal an das beste Team des Tages, die Nieppies, übergeben.
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Neuglobsow

In Neuglobsow wird es im Sommer eh schon etwas eng. Am Sonnabend drängelten sich die Menschen zwischen Festplatz und Strand sogar. Die Flächen am Wasser waren gefüllt. „Restlos ausverkauft“, möchte man fast meinen. Das Stechlinseefest mit all seinen erquickenden Angeboten sorgte für einen zusätzlichen Menschenstrom. „Es war immer voll“, sagte Ortsvorsteherin Kerstin Borret mit leuchtenden Augen. Zur Fülle gehörten auch die Parkplätze oder die Stechlinseestraße von den Parkplätzen bis zum Strand.

Festbegleitend sind im wahrsten Sinne des Wortes die Volleyballer. Der Turnierbeginn um 11 Uhr ist auch der Start für das Stechlinseefest. Etwa sechs Stunden lang wühlten die Sportlerinnen und Sportler auf der Anlage am Strand. Die meisten von ihnen dürften noch nie so viele Zuschauer gehabt haben, denn die Badegäste und die Festgäste gaben die prächtige Kulisse. Gewonnen haben am Ende „Die Nieppies“ – ein Team aus Potsdam und Umgebung. Aber dann kamen schon zwei ein heimische Mannschaften: die Rumpeltruppe auf Menz wurde Zweiter. Und besonders freute sich Turnierleiterin Maria Borret über den dritten Platz der „Liege“ – die Neuglobsower Freizeitruppe spielte sich erstmals auf das Treppchen und holte Bronze. „Das war ein ziemlich langer Tag für alle. Aber es war ständig gute Stimmung. Die Spieler verstanden sich untereinander auch sehr gut. Und das Schöne waren natürlich die vielen Zuschauer“, konstatierte sie nach dem kraftraubenden Turnier.

Ein sehr guter Kenner des Stechlinseefestes ist Rainer Langner aus Berlin. Der 52-Jährige hatte den Stechlin Anfang der 1992 kennengelernt. „Bei einer Radtour. Als ick den See und dit Jelände jesehen habe, dachte ick, ick wäre in der Karibik“, sagte er am Sonnabend. In den ersten Jahren verbrachte er die Nächte an der Hängematte, jetzt hat er einen Wohnwagen. Jedes Jahr kommt er zum Stechlinseefest.

Jedes Jahr ist auch die DLRG vor Ort und nimmt Kindern und Jugendlichen das Seepferdchen oder den Jugendschwimmpass ab. „Diesmal waren es 21. Ungewöhnlich viele“, resümierte Sandro Zick, Technischer Leiter Einsatz der DLRG-Ortsgruppe Hennigsdorf. 100 Meter schwimmen, zwei Meter tief tauchen und einen Wassersprung müssen die Kinder absolvieren. Dazu müssen sie mindestens acht von zehn Baderegeln wissen. Gleich neben den Rettungsschwimmern gab Norbert Lauck, der Spielemeister aus Berlin, mit der Wassershow sein Debüt in Neuglobsow. „Das war der Hammer“, schwärmte Kerstin Borret. „Uns hat das hier auch sehr viel Spaß gemacht.“, so Norbert Lauck. Wasserlaufen auf Matten, Wettpaddeln, Bälle einsammeln, Frisbeescheibe-Zielwerfen, Schwämme ausdrücken – ein echter Spaß, teilweise auch für Erwachsene. „Von uns aus sind sie nächstes Jahr wieder dabei“, kündigte die Ortsvorsteherin nach dem dreistündigen Wasserspektakel an. „Das einzige, worauf die Neuglobsower verzichten mussten, war der Fackelzug. Die Hitze verhinderte das.

Von Stefan Blumberg

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