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Gransee Nun ist es ganz offiziell – Buberow hat eine neue Friedenseiche
Lokales Oberhavel Gransee Nun ist es ganz offiziell – Buberow hat eine neue Friedenseiche
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12:48 12.08.2018
Gransees Vize-Bürgermeister enthüllt die Informationstafel, die vor der Friedenseiche auf dem Buberower Dorfplatz steht. Quelle: Bert Wittke
Buberow

Buberow hat wieder eine Friedenseiche. Die alte, die 1871 aus Anlass der Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 von Karl Kowierscheke gepflanzt wurde, war 2010 ein Opfer der Motorsäge geworden.

von der alten Eiche ist nicht sehr viel übrig geblieben. Sie war innen schon ziemlich hohl und musste deshalb 2010 gefällt werden. Quelle: Bert Wittke

Weil sie innen an vielen Stellen hohl geworden war, musste die Eiche fallen. 1985 hatte sie bereits ein Blitz erwischt und dem Baum schwer zugesetzt. Trotzdem hatte er jedes Jahr wieder neues Grün angesetzt. Bis 2010 die Verkehrssicherungspflicht nach der Säge verlangte. Weil Bäume im Herbst gepflanzt werden, ist die neue Eiche bereits im Vorjahr in die Erde gekommen. Unmittelbar neben den Resten des Stumpfes der alten Eiche. Am Sonnabend ist der Setzling als Friedensbaum geweiht und unmittelbar davor eine Informationstafel enthüllt worden. Diese Ehre wurde Bernd Wiedemann zuteil. In dieser schnelllebigen Epoche sei es wichtig, sich immer auch an die eigenen Wurzeln zu erinnern, sagte Gransees stellvertretender Bürgermeister. Als 1871 überall in Deutschland Friedenseichen gepflanzt wurden, geschah dies, als nach dem Krieg endlich wieder Frieden herrschte. Möge also auch diese neue Eiche als ein Symbol des Friedens gelten.

Blick auf die Informationstafel, die am Sonnabend neben der neuen Friedenseiche enthüllt wurde. Quelle: Bert Wittke

„Es tut weh, wenn Bäume sterben“, sagte Claudia Neugut, evangelische Pfarrerin, die in Buberow aufgewachsen ist und auf dem Dorfplatz im Schatten der alten Friedenseiche oft gespielt hat. Schließlich seien doch Bäume eigentlich etwas sehr Lebendiges. Etwas, was sehr oft zu freudigen Anlässen wie etwa Hochzeiten oder Geburten gepflanzt wird. Umso schöner sei es, dass im Dorf nun wieder eine neue Friedenseiche gen Himmel wächst. „Frieden“, so die Pfarrerin, „fängt klein an. Wie dieser Baum.“

Von Bert Wittke

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