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Gransee Ines Engelke tritt zurück
Lokales Oberhavel Gransee Ines Engelke tritt zurück
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01:16 16.09.2018
Ines Engelke beim Wettbewerb Zukunftsstadt Gransee im Jahre 20167 Quelle: FOTO: Uwe Halling
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Gransee

Die Granseer SPD-Stadtverordnete Ines Engelke legte am Dienstag ihr Amt nieder. In der Hauptausschusssitzung verkündete sie ihren Entschluss. „Seit Anfang des Jahres staute sich bei mir viel Frust und Ärger darüber an, dass ich als Abgeordnete überhaupt nichts erreichen kann. Egal wofür man sich einsetzt, nichts war durchzusetzen, es gab wenig Unterstützung im Parlament“, sagte sie. Man habe keine Möglichkeit, seine Wahlversprechen umzusetzen.

„Mehrfach habe ich darüber nachgedacht auszusteigen, denn unnütz tätig zu sein, macht für mich keinen Sinn. Wegbegleiter hielten mich davon ab, um es den Wählern nicht anzutun.“

In der Dienstag-Sitzung nannte sie Missstände (fehlende Unterstützung von Andreas Uckert als verkleideter Mönch im Kloster, schlechter Zustand des Büros vom Bürgerbusverein). „Ich wurde dafür vom Bürgermeister beschimpft, nicht zum ersten Mal. Die Enttäuschung darüber, von dem gemaßregelt zu werden, der sich für Bürgerbelange einsetzen sollte, brachte bei mir das Fass zum Überlaufen. Die Bürger bitte ich um Verständnis.“

Bürgermeister Mario Gruschinske (SPD): „Die kritisierten Dinge waren in Ordnung, aber sie überschritt Grenzen, zeigte auch keine Diskussionsbereitschaft. Die Wertschätzung sollte im Umgang miteinander da sein.“ Er bedauert den Rücktritt von Ines Engelke. Ihr Frust sei für ihn bedingt nachvollziehbar, denn sie habe an den großen Entscheidungen (Umbau Kloster und Bahnhof, Neubau Tunnel) ihren Anteil gehabt.

Von Stefan Blumberg

Der 53-Jährige Schulzendorfer ist Autor zahlreicher Festschriften und Chroniken im Norden Oberhavels. Zurzeit beschäftigt er sich mit der Ansiedlung der Schweizer in der Region.

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