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Kitaerzieherin mit neuem Körpergefühl Fitness statt Fernsehen

Innerhalb eines halben Jahres hat Monique Schröder geschafft, wovon viele träumen: sie ist um 20 Kilogramm leichter geworden und sportlicher. Dreimal in der Woche geht die Kitaerzieherin für zwei Stunden ins Fitnessstudio.

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Dreimal in der Woche geht Monique Schröder inzwischen zum Sport.

Quelle: Foto: Uwe Halling

Zehdenick. Shoppingtouren sind nicht mehr deprimierend. Und zum Schwimmen mit den Kindern sagt Monique Schröder auch spontan Ja, seit sie sich in ihrem Körper wieder wohl fühlt. 20 Kilogramm Gewicht nahm die Erzieherin aus Mildenberg in diesem Jahr ab - nicht mit einer Nulldiät, sondern mit viel Sport und einer Ernährungsumstellung. Drei Mal die Woche trainiert die Mutter zweier Kinder im Zehdenicker Gesundheitsstudio Engel. Dort hat sie gelernt, mit und nicht gegen ihren Körper zu arbeiten.

„Ich kämpfe schon lange gegen die Pfunde und haben wirklich viele Diäten aus dem Internet ausprobiert. Aber es hat nichts geholfen“, erzählt Schröder. Nach der Geburt ihrer Kinder (6 und 13 Jahre) veränderte sich ihr Körper. Versuche, das Gewicht dauerhaft zu reduzieren, scheiterten. „Am Ende hatte ich meistens alles wieder drauf und manchmal mehr als vorher.“ Als Ausgleich zum Job in der Kita spielte sie nebenbei Fußball. Als dafür während einer Weiterbildung auch keine Zeit mehr blieb, verharrte Monique Schröder in Unzufriedenheit. „Vieles habe ich einfach nicht mehr gerne getan. Und auch nicht mehr so richtig mit Freude am Leben teilgenommen.“

Im Juni nahm die 33-Jährige schließlich allen Mut zusammen, und meldete sich für einen Bodyforming-Kurs an. Ein intensives Kraftausdauertraining mit verschiedenen Übungen und Musik. Am Anfang, sagt sie, sei sie schnell aus der Puste gewesen. Auch die Knie schmerzten bei Bewegung. „Das wollte ich alles nicht mehr“, so Schröder. Trainer und Fitnessfachwirt Stefan Engel erstellte gemeinsam mit der jungen Frau einen Ernährungs- und einen Trainingsplan. „Ich habe nicht unbedingt die falschen Sachen gegessen, aber zu völlig falschen Zeiten, nicht so ausgewogen und zwischendurch zu viel Süßes“, sagt sie. Der Sport fiel ihr am Anfang nicht immer leicht. Oft war sie an den Grenzen der Belastbarkeit und der Motivation. Es koste Disziplin und manchmal Überwindung, sich nach der Arbeit zwei Stunden an die Geräte zu setzen. „Wenn man alleine mit einer Diät anfängt, knickt man schneller mal ein. Mir hat geholfen, dass Trainer und Familie hinter mir stehen und mich motivieren“, betont Schröder.

Nach ein paar Wochen stellten sich sichtbare Erfolge ein. „Ich habe gemerkt, dass die Sachen weiter wurden und die Haut straffer. Da freut man sich.“ Zu Beginn des Trainings trug Monique Schröder Kleidergröße 44 – inzwischen stöbert sie in der 40er-Abteilung. Einen kleinen Tiefpunkt musste aber auch sie überwinden. Es gab den berühmten Stillstand. Für zwei, drei Wochen passierte trotz gesunder Ernährung und Sport nichts auf der Waage. „Wir haben dann noch einmal die Ernährung angepasst und Eiweißtage eingebaut“, so Schröder. Ansonsten ernährt sich die Kita-Erzieherin von Vollkorn-Produkten, viel Obst und Gemüse und verzichtet abends auf Kohlenhydrate. Einmal in der Woche legt sie einen Schlemmertag ein. Da darf es auch mal Pizza oder eine andere Leibspeise sein. Ihr Ziel hat Monique Schröder nach knapp sechs Monaten fast erreicht – um 30 Kilogramm wollte sie ihr Gewicht reduzieren. „Den Rest schaffe ich auch noch“, sagt sie.

Von Cindy Lüderitz

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