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00:20 10.09.2017
Agenturchef Gideon Reymann (l.), Karina Walenski und Roy Lepschies an einem der neuen Wegweiser in der Lore. Quelle: Cindy Lüderitz
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Mildenberg

Der Ziegeleipark hat sich von klapprigen und überflüssigen Schildern getrennt. Ein neues Leitsystem führt Besucher seit wenigen Tagen über das rund 42 Hektar große Gelände. Die nunmehr stabilen Wegweiser wurden in Laderaum alter Loren installiert, die an verschiedenen Stationen und Kreuzungen positioniert wurden. Die Loren stammen aus dem eigenen Fuhrpark und wurden vorher von Schülern der gemeinnützigen 3 B GmbH aufgearbeitet. Sie dienen als Halter für die Hinweistafeln. Darauf finden Besucher kleine Bilder – Piktogramme – , die symbolisch für Eingang, Ausgang, Besucherzentrum oder auch die Alte Aufbereitung und Dampfmaschine stehen. Zusätzlich wurden Textelemente verwendet. Die Piktogramme seien nicht von der Stange, sondern wurden speziell für den Ziegeleipark entworfen, sagte Gideon Reymann von der beauftragten Agentur Zimt und Zucker aus Oranienburg. „Es sollte zum Museum passen“, so der Werbefachmann. Ziegeleiparkchef Roy Lepschies freut sich, dass auf diese Weise alte Technik des Hauses eine Funktion erhält und zudem etwas für den Ziegeleipark so Charakteristisches sinnvoll umfunktioniert werden konnte. Mit Vandalismus oder Graffiti habe der Ziegeleipark zum Glück keine Sorgen, dafür aber mit Wind, Wetter und Sonneneinstrahlung. Die äußeren Einflüsse hätten auch den alten Schildern zugesetzt.

Zur Jahrtausendwende war bereits ein Leitsystem aufgebaut worden, dass sich inzwischen aber überlebt habe. Dasselbe gilt für die Provisorien, die parallel zum zweiten Bauabschnitt vor einigen Jahren installiert worden sind. Das neue Leitsystem soll mindestens zehn Jahre überdauern. Die Kosten für das Projekt konnten dank der Zusammenarbeit mit der 3 B GmbH überschaubar gehalten werden. „Da mussten wir nur etwas Farbe, Lack und Bürsten kaufen. Die Loren haben wir in die Schul-Werkstätten transportiert und nach der Aufbereitung wieder abgeholt.“ Auf eine englische Übersetzung wurde zugunsten der Übersichtlichkeit verzichtet. „Wir mussten hier einen Kompromiss finden und haben uns für die deutsche Kennzeichnung entschieden“, begründete Karina Walenski vom Marketing. Die Piktogramme seien allerdings für visuelle Menschen selbsterklärend. Auch Kindern, die noch nicht lesen können, soll auf diese Weise die Orientierung erleichtert werden.


Mit dem Tag des offenen Denkmals am Sonntag, der Hochzeitsmesse im Oktober und der Taschenlampenführung zum Saisonausklang Anfang November hat das Ziegeleipark-Team noch drei Großveranstaltungen vor sich. Überaus erfolgreich sei die 48-Stunden-Aktion für das Museum verlaufen. „Es kamen mehr Besucher als erwartet. Alle Bahnen waren voll“, so Walenski.

Von Cindy Lüderitz

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