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Baupläne in Zehdenick Kosten halbiert

Die Sanierung des Zehdenicker Verwaltungshauses wird kleiner ausfallen als ursprünglich geplant. Weil die Stadtverordneten nach der ersten Kostenschätzung förmlich hinten über klappten, strichen die Bauleute der Verwaltung das ganze Projekt zusammen – jetzt ist es nur noch halb so teuer.

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Die Sanierung des Verwaltungshauses und der Ausbau der Kampstraße sind 2016 die größten Bauvorhaben in Zehdenick.

Quelle: Cindy Lüderitz

Zehdenick. Nach dem Aufschrei der Stadtverordneten wegen zu hoher Kosten hat das Bauamt jetzt eine abgespeckte Planung für die Sanierung des Zehdenicker Verwaltungsgebäudes in der Falkenthaler Chausee vorgelegt. Die Bausumme wurde nahezu halbiert. „Wir haben noch einmal darüber beraten, was wir uns tatsächlich leisten können“, erklärte Fachbereichsleiter Fred Graupmann. Die Gestaltung der Außenanlagen sowie der Abriss und Neubau des Garagentraktes passen nicht mehr ins Budget. Beide Teilprojekte seien erstmal ausgeklammert worden und werden zu einem späteren Zeitpunkt angegangen. Nicht aufgeschoben werden sollen die Sanierung des Dachs einschließlich Wärmedämmung, Blitzschutz und Fassadenarbeiten, die Gestaltung des Eingangsbereiches und die Erweiterung des Archivs. Die Kellerräume, in denen das Gedächtnis der Stadt lagert, reichen bei weitem nicht aus. Die Dokumente verteilen sich über alle Verwaltungsetagen.

Aus Kostengründen will die Stadt ebenfalls auf den Ausbau des Dachgeschosses sowie auf die „große Lösung“ für die Eingangsbereiche verzichten. Dadurch können die Gesamtkosten auf rund 1,7 Millionen Euro reduziert werden. Das ist deutlich weniger als die ursprünglich veranschlagten 3,3 Millionen Euro. Für dieses Geld hätte sich die Stadt auch einen Neubau hinsetzen können, kritisierten Stadtverordnete bei einer ersten Präsentation. Allerdings hätte die Stadt für einen Neubau keine Fördermittel erhalten. Die Sanierung des ehemaligen Krankenhauses wird dagegen mit Mitteln aus dem Programm „Kleine Städte und Gemeinden” (KLS) gefördert. Auch weil das zweite „Rathaus“ in mehrer Hinsicht eine Daseinsfunktion erfüllt.

Der Stadtverordnete Bernd Krumbach sagte, es sei heikel die Garagen nicht anzufassen. „Die Dächer sind hin und einsturzgefährdet“, sagte er. Bürgermeister Arno Dahlenburg widersprach nicht, sagte aber auch, dass es eher zumutbar wäre, mal ein Auto draußen zu parken als einen seiner Mitarbeiter. Fred Graupmann rechnet nicht mit einer Fertigstellung in 2016. Wenn es gut läuft, sind die Planungen bis zum Sommer so weit gediehen, dass in der zweiten Jahreshälfte mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Die Sanierung des Verwaltungshauses ist neben dem Ausbau der Kampstraße (rund 1,1 Millionen Euro) das größte Investitionsvorhaben in 2016. Die Stadtverordnen haben bei der Haushaltsdiskussion darauf geachtet, dass sich die Stadt nicht übernimmt. „Wir wollen das, was wir uns vornehmen, auch schaffen“, sagte beispielsweise Bernd Reinicke (Bürger für Zehdenick). Der Haushalt wurde einstimmig und wohlwollend verabschiedet.

Von Cindy Lüderitz

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