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Hefeapfel mit Schwips-Rosinen

Menzer Apfelfest Hefeapfel mit Schwips-Rosinen

Wieder hat ein Mann den Menzer Kuchenwettbewerb gewonnen. Volker Friedrich überzeugte die Jury am Sonnabend in Menz mit seinem Hefeapfel und Schwips-Rosinen. Dabei fand er den Kuchen seine Frau viel leckerer.

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Die erstplatzierten Kuchenbäcker des Menzer Apfelkuchenwettbewerbes und Naturparkleiter Mario Schrumpf (r.)

Quelle: Foto: Margot Schöning

Menz. Adam und Eva und vor allem die verführerische Schlange kämen beim Apfeltag aus dem Staunen nicht heraus – allein über die vielen Apfelsorten, die es seit dem biblischen Sündenfall inzwischen gibt. Apfelpapst Jürgen Sinnecker aus Zehdenick stellte beim Apfeltag am Sonnabend in Menz 70 Sorten auf langen Tischreihen aus. Dazu noch extra Wildobst wie Baumhasel, Eberesche, Marone oder Schlehen, die als Wildobstfrüchte vielen unbekannt sind und deshalb der Renner bei der diesjährigen Bundesgartenschau waren. Die Hobbygärtner standen Schlange, um ihre Früchte vom Pomologen bestimmen zu lassen. Vor dem Regionalzentrum präsentierten sich am Sonnabend der Apfelhof Wähnert aus Hoppenrade, der 93-jährige Werner Dietrich aus Zernikow und die Baumschule Fischer aus Berlin-Lichterfelde sowie Silke Oldorff vom Naturpark mit 130 Jungstämmen der „Genreserve Alte Apfelsorten“ die Vielfalt der Paradiesfrüchte. Prickelnden Apfelwein und Säfte vom Gutshof Kraatz konnten die Zuhörer beim Vortrag von Florian Profitlich verkosten, der zusammen mit seiner Frau eine Mosterei, Kelterei und Weinschänke im Nordwesten der Uckermark betreibt. In Gourmetwunder hatten sich Adamsäpfel beim Lichtenhainer Naschwerk der Apfelgräfin Daisy von Arnim verwandelt und vor allem beim Apfelkuchenwettbewerb. 18 Backwerke wurden der Jury vorgestellt. Vier mehr als im letzten Jahr. Wie schon 2013 war es wieder ein Mann, der mit seinem Kuchen alle in den Schatten stellte. Volker Friedrich aus Himmelpfort bekam die Siegertrophäe „Ingrid-Marie“, ein Jungstamm der Genreserve, von Naturparkleiter Mario Schrumpf überreicht. Friedrich reichte einen Hefeteig-Apfelmus-Apfel-Streusel-Kuchen mit Rumrosinen und Zimt ein. „Eigentlich ist der schwedische Apfelkuchen meiner Frau noch viel besser“, sagte der 63 Jährige. Doch die Jury schmeckte das anders heraus. Ein Buch und einen Apfellikör gab es für die Menzerin Renate Schulz, die mit ihrem Baden-Württembergischen Apfelkuchen den zweiten Platz belegte. Der dritte Rang ging an die elfjährige Maja Gurtler aus Wolfsruh. Bei der Preisverleihung wurde sie vertreten, weil sie mit ihren Klassenkameraden am Kuchenbuffet der Theodor-Fontane-Schule reichlich zu tun hatte. Über die Kiste Apfelsaft „Streuobstwiese“ von der Arbeitsgemeinschaft der Naturforscher freute sie sich sehr. Vor der Regionalwerkstatt zeigten die jungen Naturforscher unter Leitung von Thomas Hahn, wie der leckere Apfelsaft in mühseliger Handarbeit entsteht. Naturparkleiter Mario Schrumpf, der gemeinsam mit Stechlins Bürgermeister Wolfgang Kielblock den 12. Apfeltag eröffnet hatte, freute sich über die wieder exzellenten Standangebote und über die vielen Besucher, mit denen angesichts des ungemütlichen Wetters nicht gerechnet hatte.

Von Margot Schöning

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