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Gold für Menzer Holunder

Internationales Marmeladen-Casting Gold für Menzer Holunder

Seit einem Jahr sind sie im Geschäft, auf der Grünen Woche in Berlin gelang ihnen jetzt der Durchbruch: beim Marmeladen-Casting 2016 vergab eine Jury für den Holunder-Aufstrich von Susanne Ludwig und Leo Tiede aus Menz die höchste Punktzahl.

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Holunder wirkt Wunder: Susanne Ludwig mit der Siegerurkunde.

Quelle: Privat

Menz/Berlin. Die Erfolgsgeschichte geht weiter: mit ihrem Brotaufstrich „Wilde Holunderblüte“ haben die Menzer Naturproduzenten Susanne Ludwig und Leo Tiede am Sonntag auf der Grünen Woche in Berlin gepunktet. Beim Marmeladen-Casting wurde ihr Fruchtaufstrich von einer Fachjury mit der höchsten Punktzahl bewertet. Damit setzten sich die jungen Unternehmer aus Stechlin in der Kategorie „Manufaktur im Profi-Bereich“ gegen Mitbewerber aus dem In- und Ausland durch.

Neben Holunderblüten gehören Apfelsaft und selbst gepflückte Äpfel aus dem Naturpark zu den Zutaten der Siegermarmelade. „Unsere Bewerbung war eher spontan und ohne große Erwartungen. Die Freude später umso größer“, erzählt Susanne Ludwig. Die Jurymitglieder, darunter Konditoren, Bäcker, Patissiers und Confiseure bewerteten unter anderem Aussehen, Geschmack, Geruch, Konsistenz und weitere Eigenschaften der schmackhaften Pröbchen.

Neben den Menzern nahmen auch Norweger und Kollegen aus Tschechien an dem Marmeladen-Casting teil. Erst nach der vierten Gegenüberstellung entschied sich die Jury für das Stechliner Naturprodukt. „Trotzdem wir wissen, dass wir qualitativ hochwertige Produkte herstellen, waren wir gleichzeitig überrascht und erfreut“, so das Fazit von Susanne Ludwig und Leo Tiede.

Mit ihren Produkten waren sie zum ersten Mal auf der Grünen Woche vertreten, boten dort auch Marmeladen aus Waldblaubeeren und wilden Mirabellen an und bereiteten vor den Augen des Publikums Crêpes aus regionalen Zutaten – Mehl aus Luckenwalde, Milch aus der Mark und Eier von Schloss und Gut Liebenberg – zu. Neben den süßen Teigtaschen gab es auch eine herzhafte Variante mit Salami vom Bergsdorfer Wiesenrind.

Von Cindy Lüderitz

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