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Gransee 700 Pappeln werden gefällt
Lokales Oberhavel Gransee 700 Pappeln werden gefällt
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17:50 06.02.2019
Mit schwerem Gerät werden in dieser Woche die Pappeln an der Straße zwischen Seilershof und Neulögow gefällt. Quelle: Uwe Halling
Gransee

 Seit vergangenen Montag ist die Ortsverbindungsstraße zwischen Seilershof und Neulögow gesperrt. Bis Sonnabend werden dort mehr als 700 Bäume gefällt. Dabei handelt es sich um Pappeln. Die untere Naturschutzbehörde ist mit den von der Amtsverwaltung veranlassten Arbeiten einverstanden und hat ihr Einvernehmen erteilt.

Der Granseer Forst- und Landschaftspflege-Betrieb von Ralf Schönberg hat den Auftrag zur Beseitigung der Bäume bekommen. Täglich sind fünf bis sieben Mitarbeiter, auch von Subunternehmen, vor Ort, um die 40 bis 50 Jahre alten Pappeln zu beseitigen – mit schwerem Gerät wie Harvester, Motorsäge und Häcksler.

Holz war schon so gut wie tot

„Im vergangenen Jahr dachte man schon, dass die Pappeln gar nicht mehr austreiben“, so Ralf Schönberg. Obwohl das Holz wie tot aussah, habe es dann doch noch einige grüne Blätter gegeben. Der Fachmann sagt, dass es sich um eine Art Balsam-Pappel handelt. Die Bäume, die nun gefällt werden, haben einen Stammdurchmesser zwischen 20 und 50 Zentimeter und sind bis zu 28 Meter hoch.

Die Stubben bleiben in der Erde, Neupflanzungen sind wohl nicht vorgesehen. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite sind im Laufe der Jahre neue Bäume gepflanzt worden. Das zerkleinerte Holz landet größtenteils im Heizkraftwerk Neustrelitz. Pappelholz wird ansonsten auch zu Transportholz verarbeitet. Dass daraus in Riesa Streichhölzer geschnibbelt werden – die Zeiten sind längst vorbei.

Durchfahrtverbot gilt bis Samstag

Gefällt werden die Bäume so, dass sie möglichst nicht auf dem Acker, sondern parallel zur Straße landen. Weil durch die Äste die Fahrbahn teilweise blockiert wird und die Sicherheit beeinträchtigt ist, wurde die Straße voll gesperrt. Trotz eindeutiger Beschilderung schmuggeln sich immer wieder Autofahrer durch. „Am Hacker kommen sie aber nicht vorbei“, erklärt Ralf Schönberg. Wer also das Durchfahrtverbot ignoriert, kann auch Pech haben. Bis zum Sonnabend werden die Arbeiten noch dauern. Zuletzt wird die Straße gefegt.

Von Martina Burghardt

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