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Gransee Radwegebau in Nachbarorte forcieren
Lokales Oberhavel Gransee Radwegebau in Nachbarorte forcieren
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18:26 22.05.2016
Die Bündnisgrünen on Tour. Quelle: FOTO: PRIVAT
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Oranienburg

Bei der verkehrspolitischen Radtour der Oranienburger Bündnisgrünen legten die 20 Teilnehmer bei der gut zweistündigen Fahrt neun Zwischenstopps in Oranienburg ein und nahmen die Verkehrssituation unter die Lupe. Einigkeit bestand darin, dass der von der Stadtverwaltung vorgelegte Verkehrsentwicklungsplan in die richtige Richtung weist, indem er auf Verkehrsberuhigung und Ausbau des Umweltverbundes aus öffentlichem Nahverkehr, Fahrrad- und Fußgängerverkehr setzt.

Unverständnis herrscht darüber, weil der Plan in der Umsetzung auf halbem Wege Halt macht. „Vor anderthalb Jahren haben die Stadtverordneten mit großer Mehrheit den Lärmaktionsplan beschlossen“, so Fraktionsvorsitzender Heiner Klemp. Damals seien an den Lärmbrennpunkten im ganzen Stadtgebiet Geschwindigkeitsreduzierungen vorgesehen gewesen. Wenn die Stadtverwaltung dieses auf die engere Innenstadt beschränken wolle, werde das den 2200 potenziell durch Lärm in ihrer Gesundheit gefährdeten Oranienburgern nicht gerecht. „Wir werden sehen, ob es sich beim Lärmschutz um ein reines Lippenbekenntnis gehandelt hat“, so Klemp.

Mit großer Mehrheit hat das Fachgremium, das die Aufstellung des Verkehrsentwicklungsplans begleitet hat, eine weitere Havelbrücke an der Walther-Bothe-Straße abgelehnt. Es würde eine neue Hauptverkehrsstraße entstehen, auf der täglich 8000 bis 12 000 Fahrzeugen unterwegs seien. Die Mittelstadt würde zerschnitte werden. Die Simulationen der Fachleute hätten ergeben, dass die Brücke keine nennenswerte Entlastung anderer Straßen bedeuten würde.

Für den Radverkehr, so die Bündnisgrünen, habe es viele Verbesserungen gegeben. Angemahnt wurde indes der Bau von Radwegen, die von den Ortsteilen in die Nachbargemeinden (zum Beispiel von Germendorf nach Schwante) führen.

Von MAZ

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