Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Gransee SPD kämpft für den Waldhof
Lokales Oberhavel Gransee SPD kämpft für den Waldhof
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 17.11.2017
Der Waldhof in Zootzen soll wieder Sitz des Fördervereins für Umweltbildung werden. Quelle: Uwe Halling
Anzeige
Zehdenick

Der SPD-Ortsverein Zehdenick hat sich zum Umgang mit dem Waldhof Zootzen klar positioniert. Bei der Mitgliederversammlung am Dienstag gaben die Kommunalpolitiker ein deutliches Votum zum Wiedereinzug des Fördervereins mit seinen rund 90 Mitgliedern in die Immobilie ab. Zudem plädierten sie einstimmig dafür, den Waldhof in Kreisträgerschaft zu belassen und als Standort der Begabtenförderung anzuerkennen. Unter dem Dach des Fördervereins wurden in Zootzen Schüler, die auf den Gebieten der Mathematik und Biologie Interessen und Fähigkeiten besitzen, besonders gefördert.

Die Zehdenicker SPD-Mitglieder möchten den Landrat und Parteikollegen Ludger Weskamp in diesem Zusammenhang an sein Wort erinnern, das er vor fast zwei Jahren bei einer Versammlung in der Havelstadt gab. Damals hatte er gesagt, der Förderverein könne auf den Waldhof zurückkehren, wenn das Haus nicht mehr als Flüchtlingsunterkunft gebraucht würde. Ende Oktober zogen die minderjährigen Geflüchteten nun aus. Die vom evangelischen Johannesstift in den vergangenen Monaten betriebene Einrichtung wurde wegen gesunkener Zuweisungszahlen geschlossen (MAZ berichtete). Die Jugendlichen wurden auf andere Einrichtungen im Kreis verteilt.

Weil es seither aber kein klares Bekenntnis zur Zukunft der Immobilie gab, befürchten Freunde und Förderer des Vereins, das Haus könnte anderweitig genutzt oder gar privatisiert werden. „Das lehnen wir ab“, betonte der Ortsvorsitzende Manfred Rißmann. Nach Informationen der SPD wird es Anfang Dezember ein Gespräch zwischen dem Landrat und Vertretern des Fördervereins geben. Bis dahin soll die Position der Zehdenicker den Kreischef erreicht haben. Auch in der Fürstenberger Stadtverordnetenversammlung wurde vor wenigen Tagen für den Waldhof als Sitz des Fördervereins geworben und ein Schulterschluss der Fraktionen sowie der Verwaltung angeregt.

Auch beim Thema Feuerwehrtechnisches Zentrum wollen die Sozialdemokraten aus dem Norden zusammenhalten. Die Zehdenicker SPD signalisierte, dass sie den Granseer Kollegen den Rücken stärken wird. Der Antrag des SPD-Ortsvereins Gransee-Fürstenberg zum Verbleib der Einrichtung in Gransee soll unterstützt werden.

In Vorbereitung des Wahljahres 2019 will sich der Ortsverein breit aufstellen und bei vielen Themen mit Ideen überzeugen. Dazu sollen Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung, der Infrastruktur und der Belebung der Innenstadt einschließlich des Festplatzes befassen. Die Bundestagswahl ist zumindest aus Sicht der Zehdenicker SPD so schlecht nicht gelaufen. Auch wenn Direktkandidat Benjamin Grimm nicht ins Parlament einzog und die Zahlen insgesamt eher mau waren „Wir hatten das zweitbeste Ergebnis im Landkreis. Das hat uns gezeigt, dass er der richtige Kandidat war“, so Rißmann. Allerdings falle es ihm schwer zu sagen, wofür die Sozialdemokraten derzeit stünden. Auf lokalpolitischer Ebene wollen die Mitglieder ihre Positionen deshalb umso klarer vertreten.

Von Cindy Lüderitz

Die Fürstenberger Stadtverordneten wollen beim Thema Klärschlamm den politischen Druck erhöhen und verhindern, dass auf den Feldern vor den Toren der Stadt möglicherweise Stoffe gelagert werden, die dort nicht hingehören.

16.11.2017

Mehr als 40 Berufsjahre hat der bekannte Friseurmeister Michael Umlauf hinter sich. Für den Ruhestand in Marienthal hat er sich ein neues Hobby zugelegt: Weinanbau. In diesem Jahr warfen die Reben so viel ab, dass Umlauf 400 Flaschen abfüllen konnte. Verkostet wurde der weiße Lustwein am Freitag in Mildenberg.

16.11.2017

Die Verwaltung hat einfach ihre Arbeit gemacht – nur ohne zu kommunizieren. Für zwei neue Holzskulpturen im Erholungsort Himmelpfort wurde von der Stadt ein Auftrag vergeben. Die Figuren sind fertig und können aufgestellt werden. Der Ortsbeirat hat davon aus der Zeitung erfahren.

13.11.2017
Anzeige