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Sommertheater auf dem Klosterhof

Gransee Sommertheater auf dem Klosterhof

Gransee ist zum dritten Mal in Folge Schauplatz des Sommertheaters. Die Tour der Darsteller des Theater89 führt durch 15 „Städte mit historischen Stadtkernen“. Am Freitag, 29. Juli, werden zwei Einakter zu sehen sein.

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Christian Tutsch vorm Kloster.

Quelle: STEFAN BLUMBERG

Gransee. Einmal geht es um einem Bauern, der glaubt, „das bisschen Haushalt“ schon allein bewältigen zu können. Deshalb schickt er seine unzufriedene Frau aufs Feld und will ihr beweisen, dass es auch so funktioniert. Er nimmt sich seinen Kumpel zu Hilfe. Wie sie der Aufgabe gewachsen sind, können die Zuschauer hautnah erleben. Das andere Stück gehört wohl in die Kategorie „frivol“. Ein braver Beamter verbringt eine wilde Nacht mit einer jungen Frau in seinem Junggesellenzimmer. Wie er sie los wird, ohne dass die Wirtin und die Nachbarn etwas merken, das ist hier die schwierige Aufgabe...

„Der Anfang vom Ende“ und „Gutenachtgeschichte“

Beides sind Theaterstücke, beides sind Einakter, beide werden am Freitag, 29. Juli, 18 Uhr, in Gransee aufgeführt. „Der Anfang vom Ende“ und „Gutenachtgeschichte“ heißen die beiden Stücke, die die Darsteller vom Theater89 zum Besten geben werden. Sie gastieren zum dritten Mal in Gransee. Gransee ist auf der Sommertour einer von 15 Orten mit historischen Stadtkernen, an denen das Theater Halt macht. „Die Idee ist, die Theaterstücke vor einem historischen Ambiente aufführen zu lassen“, sagt Christian Tutsch von der Amtsverwaltung Gransee. Er ist der Verbindungsmann zur Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg , in der Gransee Mitglied ist.

Das Granseer Franziskanerkloster wurde zuletzt rausgeputzt und bietet wieder einen tollen Anblick. „Grobe Schäden sind beseitigt“, sagt Christian Tutsch. Stützpfeiler wurden repariert, die durch Regenwasser entstandenen Schäden sind behoben und so gut wie nicht mehr zu sehen. „Jeder Stein musste in die Hand genommen werden.“ In diesem Sommer wird die Hülle des Klausurflügels fertig werden. Die 180 110,67 Euro, die für die Bestandssicherung des Gebäudes ausgegeben wurden, stammen komplett aus dem Fördertopf des Bund-Länder-Programms städtebaulicher Denkmalschutz. Die Gäste der Theateraufführung haben auch die Möglichkeit, das Kloster von innen zu betrachten, es wird geöffnet sein.

Bahnhofsbegegnungen: Anderes Kulturprogramm wird verschoben

Wegen der Aufführung auf dem Klosterhof hat Marina Hillebrand das Konzert in der Reihe „Bahnhofsbegegnungen“, das zur selben Zeit im Bahnhof stattfinden sollte, um eine Woche verschoben; auf Freitag, 5. August, 19 Uhr.

Als Bonbon wird im Anschluss an das Theater die Band „The Rathmines“ irische Tanzmusik spielen.

Von Stefan Blumberg

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