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Gransee Feuerwehrnachwuchs trainiert Teamgeist
Lokales Oberhavel Gransee Feuerwehrnachwuchs trainiert Teamgeist
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17:53 27.02.2019
Auch im vergangenen Jahr war der Granseer Nachwuchs mit Feuereifer dabei. Quelle: Uwe Halling
Gransee

200 Kinder und 50 Betreuer werden sich am Sonnabend schon sehr früh auf den Weg zur Feuerwache Gransee machen. Sie kommen aus der ganzen Region, nämlich aus Fürstenberg/Havel, Zehdenick, Liebenwalde und Gransee, um an der Stafette der Hilfsbereitschaft teilzunehmen. Was sie eint, ist ihr Engagement in den Jugendfeuerwehren und beim Deutschen Roten Kreuz. Der Nachwuchs des Technischen Hilfswerkes wird diesmal nicht dabei sein, dafür aber bestimmt wieder im nächsten Jahr.

Die Stafette der Hilfsbereitschaft wird zum 18. Mal organisiert. In der Vergangenheit fand sie an unterschiedlichen Orten statt, zum Beispiel in Menz-Neuroofen oder in Storkow bei Templin, zuletzt jedoch immer in Gransee. Marvin Pahlow, in dessen Händen die Verantwortung für die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehren des Amtes Gransee liegt, freut sich am meisten darauf, „dass die Kinder ihren Spaß haben, auf hoffentlich schönes Wetter und dass alles reibungslos abläuft“.

Marvin Pahlow (30), Amtsjugendwart in Gransee, koordiniert die Stafette der Hilfsbereitschaft. Quelle: Martina Burghardt

Seit Ende vorigen Jahres sind Marvin Pahlow und seine Mitstreiter mit den Vorbereitungen für die Stafette der Hilfsbereitschaft beschäftigt. Die Kinder werden in 20 Teams an acht Stationen verschiedene Aufgaben erfüllen. Die viereinhalb Kilometer lange Strecke führt von der Feuerwache durch das Stadtgebiet von Gransee, ein kleines Stück durch den Stadtwald und dann über Meseberger Weg wieder zur Feuerwache.

Wissensquiz, Atemschutzlauf, Geschicklichkeitsspiel für Groß und Klein – sowohl die Jugendwehren als auch das Jugendrotkreuz, der Revierförster und der Revierpolizist sind verantwortlich für die Stationen. Alle Beteiligten haben sich Gedanken gemacht und ihre Ideen eingebracht.

Jedes Kind wird aktiv

„Die Jugendwehren müssen als Team bestehen“, erklärt Marvin Pahlow das Stafetten-Ziel. Maximal 15 Kinder gehören zu einem Team. Die Beschränkung ist Absicht: „Wirklich jedes Kind soll an den Stationen eine Aufgabe zusammen mit den anderen erledigen“, so der 30-Jährige. Einige Teilnehmer haben bereits Stafetten-Erfahrung, andere, die erst seit kurzem einer Jugendwehr angehören, sind zum ersten Mal dabei.

Ab 7.30 Uhr erfolgt am Sonnabend die Anmeldung, gegen 8 Uhr startet die Stafette. Die „Siegerehrung“, oder besser gesagt die Auswertung, ist für 14 Uhr geplant. Extra trainiert wird übrigens nicht für die Stafette der Hilfsbereitschaft. Die Kinder treten mit ihrem jeweiligen Ausbildungsstand an. „Es geht ja vor allem um den Spaß, deshalb stehen nicht nur Feuerwehraktivitäten im Vordergrund“, so Marvin Pahlow.

Die Versorgung ist gesichert

Zu seinen Aufgaben gehört es, die Akteure nach besten Kräften zu unterstützen. Er trägt außerdem dafür Sorge, dass bestimmte Materialien und genug zu essen und zu trinken da ist und am Ende alle Teilnehmer ihren Ansteckbutton bekommen. Die Schnelleinsatzgruppe-Verpflegung (SEG-V) des Deutschen Roten Kreuzes, die sonst bei größeren Einsätzen und Katastrophen für die Verpflegung von Hilfsbedürftigen und Einsatzkräften zuständig ist, kümmert sich bei der Stafette der Hilfsbereitschaft um die Versorgung.

Teamarbeit ist alles

Das ist viel Aufwand für einen Vormittag, aber Marvin Pahlow und die anderen Kameraden sind motiviert. „Die Arbeit mit den Kindern macht Spaß. Außerdem wollen wir sie bei Laune halten, bei der freiwilligen Feuerwehr mitzumachen“, sagt er. „Sie sollen Spaß haben und dabei noch etwas lernen.“ Wichtig ist den Organisatoren, dass keine Plätze vergeben werden, sondern jeder ein Sieger ist. Trotzdem werden Stations- und Motivationspunkte verteilt. „Die Kinder sollen bestrebt sein zusammenzuarbeiten“, so Marvin Pahlow. Teamarbeit und Zusammenhalt sind eine wichtige Voraussetzung für künftige Feuerwehrleute.

Sorgen um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in der Region muss sich übrigens trotz des „Großeinsatzes“ am Sonnabend in Gransee niemand machen. Die ist gewährleistet, wie Marvin Pahlow versichert.

Von Martina Burghardt

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