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Mildenberg Starke Basis

Mit einem „Tag der Vereine“ schafften die Mildenberger einen weiteren Höhepunkt in ihrem Festjahr der urkundlichen Ersterwähnung. Am Samstag präsentierten sich sämtliche Initiativen, die das Dorfleben bereichern.

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Trockenübung: der Angelverein hatte Equipment zum „Anfüttern“ junger Talente dabei.

Quelle: Cindy Lüderitz

Mildenberg. Mitglied in einem Verein zu sein, ist schon fast eine Aufnahmebedingung für Mildenberg – „besser wären zwei“, scherzt Ortsvorsteher André Witzlau am Samstag bei einem weiteren Höhepunkt des Festjahres. 750 Jahre nach der urkundlichen Ersterwähnung zeigten die Mildenberger bei einem „Tag der Vereine“, was das Dorf zu bieten hat. „Das ist eine ganze Menge“, sagt der Ortsvorsteher selbstbewusst. Vom Kameradschaftsverein über die Fußballer und die Volkssolidarität bis zu den Imkern und Schlepperfreunden. „Schön, dass wir so viele haben. Vereine sind das Bindeglied und sie bereichern das Dorfleben mit Veranstaltungen“, betont Witzlau. Er brauche auch nie lange rufen, wenn ein Projekt ansteht, und helfende Hände gebraucht werden.

Ortsvorsteher André Witzlau (M) kann sich auf die Basis im Dorf verlassen

Ortsvorsteher André Witzlau (M.) kann sich auf die Basis im Dorf verlassen.

Quelle: Cindy Lüderitz

Bestes Beispiel: der Umzug des Spielplatzes in die Dorfmitte. Ruckzuck waren zehn Mann – zumeist junge Väter – zusammen und buddelten für die Kinder eine Spielwiese. Nebenbei „verdienten“ die Akteure mit diesem Arbeitseinsatz, der letztlich kommunales Geld einsparte, eine neue Wippe.

Einen der größten Vereine stellen die Angler mit rund 70 Mitgliedern. Auf der Wiese am Sportplatz hatten sie am Samstag ihre Ruten ausgepackt und wer mochte, konnte sich sich im Blinkerzielwurf auf den Einsatz am See vorbereiten. Sieben Gewässer und der Welsengraben gehören zur Vereinslandschaft. Die Angler kümmern sich um den Fischbesatz, um die Ordnung am Ufer und sie frönen ihrem Hobby„Wir haben alles drin, was man so angeln möchte“, sagt Schriftführer Ralf Woidtke. Wie andere Vereine auch wünschten sich die Angler eine größere Jugendabteilung. Derzeit sind rund sechs Mädchen und Jungen dabei, den Angelsport zu vertiefen. „Wir angeln mit den Kindern gemeinsam, so dass sie viel von uns lernen können“, sagt Woidtke.

Vor allem für die Technikfreunde ist das Domizil der Traktor- und Schlepperfreunde das zweite Zuhause. Dort schrauben Jugendliche an alten Traktoren und lernen, wie Land-Maschinen früher und heute funktionieren. Auch der Imkerverein war am Samstag mit einem Stand, einem Bienenhaus und Kostproben vertreten. Bei drei Sorten konnte Jeder seinen Favoriten verkosten. Die Ausbeute in diesem Jahr wird voraussichtlich etwas kleiner ausfallen, sagen die Imker. Das kalte Frühjahr und die Varroamilbe hätten den Völkern zugesetzt.

Eine feste Größe im Dorf sind die Frauen der Volkssolidarität, die zum Fest den Kuchenstand betreuten und sonst regelmäßige Veranstaltungen und Treffen für die ältere Generation organisieren. Die Idee zum „Tag der Vereine“ hatten Lutz Baumann – Fußballer – und Alf Junghans vom Kameradschaftsverein. Im Festjahr sind alle Ehrenamtlichen noch das eine oder andere Mal gefordert. Die nächsten Höhepunkte sind das Sommerfest am Wochenende im Ziegeleipark und der große Bauernmarkt im September. Auch der wäre laut Witzlau nicht zu organisieren, wenn Mildenberg nicht eine so starke Basis hätte.

Von Cindy Lüderitz

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