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Gransee Theateraufführung beim Dorffest
Lokales Oberhavel Gransee Theateraufführung beim Dorffest
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23:25 06.07.2016
Die Passagiere werden an Bord gut unterhalten. Quelle: FOTOS: UWE HALLING
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Grieben

Das Traumschiff legt am Sonnabend in Grieben ab. Dann gehen „Hilde und Else auf Seereise“. Hilde und Else, die Kultfiguren im Ort, die Tratschtanten, die Plaudertaschen, die Lästermäuler, die immer beim „Griebener Sommer“ – aus einem Fenster schauend – die Einheimischen aufs Korn nehmen. Mit Vorliebe die Männer. Am Sonnabend gehen sie beim 17. Griebener Sommer, dem Dorffest, auf Seereise (zirka 19.30 Uhr). Das Traumschiff lässt bei der Theateraufführung der „Griebener Disteln“ grüßen – nicht zuletzt wegen des Kapitänsdiners, das es während der Aufführung gibt.

Am Dienstag standen die Laiendarsteller aus dem Dorf zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne, zur Generalprobe. „Wir haben sonst immer nur in Gruppen geübt, weil ständig jemand arbeiten muss“, sagt Sabine Hering, die selbst mitspielt. Bis zum Sonnabend muss das Puzzle zusammengefügt werden. Das ist die Aufgabe von Andrea Schenkwitz. Sie hält die Fäden in der Hand und sitzt nicht umsonst im Stuhl, auf dem „Regie – Griebener Disteln“ steht. Die Idee für „Hilde und Else auf Reise“ entstand in Gemeinschaftsarbeit, das „Drehbuch“ schrieb Andrea Schenkwitz. Szene für Szene wurde am Dienstag abgearbeitet. Die musikalischen Einspieler müssen an der richtigen Stelle kommen, die Position der Darsteller auf der Bühne korrekt sein, die Mimik stimmen. „Vergesst das Lächeln nicht“, mahnte sie, als die Sportgruppe ihren Auftritt hat. Die Animateurin spielt Anne Brüggemann. Mit 20 Jahren ist sie das Küken der Theatergruppe. Ihre Mutter Heike gehört auch dazu. „Irgendwie bin ich vor fünf Jahren dazugekommen“, sagt Anne. Ein anderer ist noch nicht so lange dabei: Kristian Schreiber: Ich wurde vor ein paar Wochen abends angerufen und gefragt, ob ich mitmachen würde. Ich wusste zwar nicht, worum es ging, habe aber erstmal ja gesagt.“ Allerdings kennt er die Aufführungen seit zwei Jahren, seitdem er in Grieben wohnt. „Das ist ja ein Gaudi. Deshalb mache ich mit.“ Und er darf auch gleich einen der Stars spielen; den Comedian Mario Boot.

Während der Seereise können sich die Zuschauer unter anderem auf musikalische Darbietungen und Tanzeinlagen freuen. Und Rettungskräfte müssen einen sterbenskranken Mann vor dem Tode retten.  Ob  sie  es  schaffen werden?

Zum 15. Mal führen die Griebener auf dem Sportplatzgelände ein selbstinszeniertes Theaterstück auf. Angefangen hatte alles mit einem kurzen, teuren und deshalb enttäuschenden Auftritt der Musikgruppe „Geier Sturzflug“ in Grieben. „Das können wir besser“, hieß es damals. Es entstanden die Figuren von Hilde und Else. Aus dieser Sketchparade entwickelte sich die Theatergruppe, die in den Folgejahren 300, manchmal sogar 500 Zuschauer aus der Region anlockte. Diesmal ist es „Hilde und Else auf Seereise“. Da auch am Dienstag bei der Generalprobe einige Hobbyschauspieler fehlten, wird am heutigen Donnerstag noch einmal geübt.

Dieser Auftritt ist nur ein Programmpunkt des „17. Griebener Sommers“. Bereits um 13 Uhr beginnt das Dorffest. Eine halbe Stunde später werden die Mannschaften für die siebte Bauernstaffel zum Start gerufen. Neun Stationen müssen absolviert werden, ehe der Sieger feststeht. Und um 19.30 Uhr beginnt die Disco. Im Laufe des Abends – es könnte so gegen 21 Uhr werden – sticht der Kapitän mit seinen Gästen auf der Theaterbühne in See.

Von Stefan Blumberg

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