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Gransee Tierschützer retten Katzenbabys
Lokales Oberhavel Gransee Tierschützer retten Katzenbabys
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14:38 09.06.2017
Die beiden Katzen-Waisen sind nach ihrer Tortur inzwischen wieder bei Kräften. Quelle: Privat
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Tornow

Nur mit viel Glück haben zwei Katzenbabys überlebt, die von Tierschützern im Raum Zehdenick aufgegriffen und in das Tierheim nach Tornow gebracht worden sind. Den dramatischen Fall schilderte Vereinschefin Ellen Schütze am Freitag und appellierte in diesem Zusammenhang an Katzenhalter, ihre Tiere kastrieren zu lassen, wenn sie keinen Nachwuchs möchten.

Nachdem die Tierschützer sahen, dass eine Katze überfahren wurde und aufgrund des Gesäuges feststellten, dass die Katze Babys hatte, fingen sie an, die Umgebung nach den Babys abzusuchen – mit Erfolg. Völlig entkräftet wurden die Babys in der Nähe des Unfallortes aufgefunden. Diese beiden Samtpfötchen hatten Glück. Sie waren zwar schon ausgehungert und stark dehydriert, werden im Tierheim jetzt aber liebevoll aufgepäppelt. In etwa sechs Wochen seien sie stark genug, um in ein neues Zuhause umziehen, sagt Ellen Schütze.

Leider hätten nicht alle Babys von frei lebenden Katzen so viel Glück. „Jedes Jahr werden Welpen von frei lebenden Katzen zu uns in das Tierheim gebracht. Und das ist nur ein Bruchteil der Katzenwelpen, die jährlich geboren werden und ums Überleben kämpfen“. Die Welpen seien oft schwer krank oder würden völlig hilflos ohne Mutter aufgefunden, so dass sie ohne menschliche Hilfe qualvoll verhungert wären. Auch würden viele Welpen qualvoll an Infektionen sterben, da jedwede medizinische Betreuung fehle. Da sowohl private Freigänger oft nicht kastriert seien, werde weiterhin die Problematik der unkontrollierten Fortpflanzung von frei lebenden Katzen geben., vermutet Schütze. „Wenn man überlegt, dass eine Katze zwei Mal im Jahr wirft und pro Wurf durchschnittlich drei Jungen überleben, gibt es nach zwei Jahren schon 42 Nachkommen, die sich immer weiter unkontrolliert fortpflanzen.“

Von Cindy Lüderitz

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