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Gransee PS-Spiele in der Moddergrube
Lokales Oberhavel Gransee PS-Spiele in der Moddergrube
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00:32 15.10.2015
Eingefahren: Trecker-Maik im Schlammbad. Quelle: Uwe Halling
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Grüneberg

Trecker-Maik kann nicht anders. Er muss mit seinem PS-Monster so lange durch das Modderloch fahren, bis es nicht mehr geht. „Schluss ist erst, wenn der Sprit alle ist“. So weit kommt der Neuruppiner diesmal nicht. Das Getriebe seiner Maschine macht vorher schlapp. Aber bis dahin hat der Lkw-Fahrer viel Spaß. „Das ist das Tolle in Grüneberg. Hier lassen sie dich spielen und toben, keiner schimpft.“

Mehr als 150 Treckerfahrer aus Brandenburg und Mecklenburg „spielten“ am Sonnabend beim 7. Trecker-Treck im Sand und ließen auf einem zwölf Hektar großen Rennacker den Feldboden fliegen. Auf zwei Bahnen galt es, den mit Betonplatten beschwerten Bremswagen so weit wie möglich zu ziehen. Da wird mit Panzermotoren und Ural-Technik gearbeitet und mit getunten Ackermaschinen. Die Zahl der professionellen Teilnehmer ist im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen. Sogar Landesmeister sind auf der Strecke. Auch das gute Wetter sorgt zudem für einen regelrechten Besucheransturm. Mehrere tausend Gäste amüsieren sich bei der Technikschlacht und dem Marktgeschehen. Die Kinder entern mehrfach die Ackerbanane.

Dicke Reifen und donnernde Motoren:Tausende Besucher stürmten am Sonnabend den Grüneberger Acker. Mehr als 150 Fahrer hatten sich für den 7. Trecker-Treck angemeldet. Für die Organisatoren eine Mammutaufgabe.

Zeit, um mitzufahren, haben die Organisatoren des Treck-Vereins längst nicht mehr. Die einen moderieren an der Strecke, die anderen schrauben an kaputten Teilen oder kümmern sich um Stände und mehr Flatterband für Parkplätze. Das erste Traktortreffen fand noch im halbprivaten Rahmen statt – die Nachricht verbreitete sich über Buschfunk so schnell, dass noch am selben Tag Zuschauer und Traktorfahrer dazustießen. Seither gehört das zweite Oktoberwochenende dem Acker-Rennen. „Es soll vor allem Spaß machen, den Fahrern und den Besuchern“, sagt Sebastian Fehlow. Viel größer als bei dieser siebten Auflage soll das Fest deshalb auch nicht werden – „wir wollen das Niveau halten“, fügt Daniel Wudick hinzu.

Unterstützung erhalten die Traktorfreunde von Helfern und Landwirten aus dem Dorf und von den Frauen. Drei davon sitzen im beheizten Bauwagen und notieren Zeiten und Längen. Per Walkie Talkie kommt eine neue Meldung rein: Full Pull. Ein Traktorfahrer hat den Bremswagen über die 100 Meter gewuchtet. Ines Bräsemann, Sabrina Wudick und Carmen Mohrin haben auch ermittelt, wer die weiteste Anreise hatte: mit 193 Kilometern ist das ein Teilnehmer aus Stralsund. Das älteste Fahrzeug im Feld ist Baujahr 1958. Gestartet wird in verschiedenen Klassen, die kleinste führt bis 29 PS, die größte ab 250 Pferdestärken. Neben der Strecke haben Fahrer Gelegenheit, die Reifen in den lockeren Boden einzugraben oder über kleine Hügel zu heben. Trecker-Maik, mit bürgerlichem Namen Maik Horn, steht mit seinem 350-PS-Vehikel immer noch an der Schlammgrube und trauert dem Fahrspaß nach. Sechseinhalb Tonnen wiegt sein umgebauter W 50. Die Reifen-Decken stammen von einem Ural, der Motor gehört zu einem Tatra – beides geländefähige und nahezu unkaputtbare Arbeitstiere. Bis nächstes Jahr ist das Getriebe seines Lkw repariert. Dann will er wiederkommen und weiterspielen.

Von Cindy Lüderitz

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