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Gransee Und plötzlich kommt der Weihnachtsmann
Lokales Oberhavel Gransee Und plötzlich kommt der Weihnachtsmann
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02:15 13.11.2017
Kettensägekünstler Roland Karl bei der Arbeit. Das kleine Bild zeigt die fertige Figur. Quelle: ZB
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Fürstenberg

Einige Kritik musste sich die Stadtverwaltung am Donnerstag bei der Stadtverordnetenversammlung in Fürstenberg aus den Reihen des Himmelpforter Ortsbeirates gefallen lassen. Grund sind der Weihnachtsmann und ein Mönch. Die beiden Holzfiguren, die wie kaum etwas anderes die Identität des Erholungsortes symbolisieren, sind praktisch stillschweigend ersetzt worden. In den nächsten Tagen werden die neuen Skulpturen im Ort platziert. So weit, so gut.

Dass es überhaupt eine Ausschreibung und eine Auftragsvergabe dazu gab, wussten die Himmelpforter offenbar nicht. Lutz Wilke und andere sind von dieser Nachricht und den vollendeten Tatsachen überrascht worden. Danach gab es für sie keine Möglichkeit, den Prozess zu begleiten, Einfluss auf die Gestaltung oder die Auswahl des Künstlers zu nehmen. Den Zuschlag für die künstlerische Arbeit erhielt der Holzkünstler Roland Karl aus Dobra in Brandenburg.

Wie Fürstenbergs Bauamtsleiterin Sylvia Jandt erklärte, gab es nach der Veröffentlichung auch eine Bewerbung aus der Region Fürstenberg. Allerdings musste diese unberücksichtigt bleiben, da sie nicht den Regularien entsprach. Rund 6500 Euro haben beide Figuren zusammen gekostet.
Der neue Weihnachtsmann ist von schlanker Gestalt, aus Eichenholz geschnitzt und rund vier Meter hoch. Der Stadtverordnete Tilman Kunowski (Grüne) hätte sich anstelle des lautlosen Vergabeaktes einen öffentlichen Künstlerwettbewerb vorstellen können, der Himmelpfort zusätzlich Aufmerksamkeit beschert hätte. Das jetzige Vorgehen erinnere ihn eher an einen rein administrativen Vorgang, bei dem vieles verschenkt worden sei. So auch eine mögliche Bürgerbeteiligung.

Die Erneuerung der beiden verwitterten Holzfiguren ist seit einigen Jahren Thema und laut Bürgermeister Robert Philipp in diesem Jahr Bestandteil des Haushaltes. Die Verwaltung habe demnach den Willen der Stadtverordneten umgesetzt. Dass sie dabei sehr zurückhaltend mit Informationen umging, gestand Bauamtsleiterin Sylvia Jandt ein und kündigte an, dies in Zukunft verbessern zu wollen. Auf die Frage, warum die Stadt auch in der jüngsten Ortsbeiratssitzung nicht kommuniziert habe, dass die Figuren ersetzt werden, obwohl die Holzskulpturen Thema waren, nahm der Stadtverordnete Thomas Burmann eine mögliche Antwort vorweg: „Es sollte eine Überraschung werden“.

Von Cindy Lüderitz

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