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Verkauf steht nicht zur Debatte

Forstmuseum Fürstenberg Verkauf steht nicht zur Debatte

Fürstenbergs Bürgermeister Robert Philipp widerspricht Gerüchten, nach denen das Gebäude des ehemaligen Forstmuseums verkauft werden soll. Ebenso wenig zur Debatte stünde eine Nutzung des Hauses durch die Kommune. Das kann sich die chronisch klamme Wasserstadt nicht leisten.

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Quelle: Helmut Vielitz

Fürstenberg. Immer wieder erreichen die Stadtverwaltung Fürstenberg Anfragen und Vorschläge zur Nutzung des ehemaligen Fortsmuseums in der Rathenaustraße. Das war auch während der jüngsten Sitzung der Stadtverordneten der Fall: Ina-Maria Raschen wollte wissen, ob das Gebäude verkauft werden soll? Laut Bürgermeister Robert Philipp sei nicht beabsichtigt, die Immobilie zu verkaufen. Schon in der letzten Sitzung des Sozialausschusses hatte Jürgen Appel (Die Linke) angeregt, die Räumlichkeiten unter anderem für Tagungen der Stadtverordneten zu nutzen. Somit hätten auch behinderte Menschen ohne Einschränkungen die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Am Beispiel des Ortes Baumgarten im Amt Gransee und Gemeinden, dort ist 2017 der Bau eines Gemeindezentrums vorgesehen, brachte Gerd Palm eine ebensolche Nutzungsvariante für das Gebäude ins Spiel. Ein solches Vorhaben stehe laut Philipp in Fürstenberg nicht zur Debatte. Die Kommune könne sich das nicht leisten. Zudem informierte er darüber, dass die Stadt plane, in der Aula den Fußbodenbelag zu erneuern. Bezüglich dieser Räumlichkeit, die von der Fürstenberger Willkommensinitiative genutzt werden sollen, kritisierte Jürgen Appel (Die Linke) erneut, dass sie für Behinderte schwer oder gar nicht zugänglich sind. Ein weiteres Hemmnis sei aus seiner Sicht, dass sich die Toiletten im Keller des Gebäudes befinden. Laut Robert Philipp ist die Verwaltung inzwischen einer Bitte der Initiative nachgekommen, die Genaueres über die Höhe der Kosten bei einer möglichen Nutzung des Forstmuseums erfahren wollte. Für das Objekt muss die Stadt im Schnitt 5000 Euro jährlich allein für Heizkosten aufbringen.

Von Helmut Vielitz

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