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Gransee Vorlesetag für kleine Kinder
Lokales Oberhavel Gransee Vorlesetag für kleine Kinder
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01:16 16.02.2019
Joachim Paulke las am Mittwoch in der Bibliothek Gransee vor – und die Kinder hörten gespannt zu. Quelle: FOTO: UWE Halling
Gransee

Mama Muh und die Krähe waren am Mittwochnachmittag in der Granseer Bibliothek die Hauptdarsteller. Die beiden hatten aus dem Stall heraus beobachtet, wie Kinder Schlitten und Ski fuhren. Sie beschlossen, ihnen nachzueifern.

Joachim Paulke erzählte den Mädchen und Jungen die Geschichte und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Er las von den kopierten Seiten vor und zeigte den Kindern die originalen Seiten aus dem Buch. Die waren ganz Ohr, betrachteten die Bilder genau und zeigten auch schon mal drauf, wenn sie die entsprechende Szene erkannt hatten.

Den Kindern Freude bringen

Vorlesestunde in Gransee. Etwa nach diesem Schema läuft sie einmal in Monat ab; seit ungefähr fünf Jahren. Einer der zwölf Lesepaten taucht mit den Kindern ab in die Welt der Märchen, Fabeln oder Geschichten. „Das macht mir unheimlich viel Spaß. Was kann es Besseres geben, als Kindern eine Freude zu bereiten“, sagt Joachim Paulke. Er ist der einzige Mann unter den Lesepaten und bereits seit vier Jahren dabei. Zweimal im Jahr sitzt er für eine knappe halbe Stunde vor den Kindern und liest ihnen vor. Das geschieht immer in Absprache mit der Bibliotheksleiterin Irina Richter.

„Ich bin regelmäßig hier“, sagt Anja Raeder. „Ich habe das sicherlich mal angestoßen, aber mittlerweile möchte meine Tochter Charlotte auch von sich aus hierherkommen, weil es ihr Spaß macht. Zu Hause lesen wir auch jeden Abend.“ Ebenso Dauergast der Lesestart-Veranstaltungen ist Juliane Wudick. Sie besucht mit ihren Kindern Leonard (5) und Matheo (anderthalb) die Veranstaltungen. „Hier wird das Zuhören gefördert. Und anschließend wiederholen wir die Geschichte meistens“, sagt die Kraatzerin.

Geschichten sollten nicht zu lang sein

Joachim Paulke kennt die Kriterien, die die Kinder unausgesprochen einfordern: Die Geschichten sollten nicht zu lang und gut bebildert sein. Und der Vorleser sollte möglichst (stimmlich) unterschiedlichen Rollen vortragen.

Am Mittwoch war der Auftakt der Reihe für das Jahr 2019. Mittlerweile braucht der Veranstalter (die Bibliothek) nicht mehr so viel Werbung machen wie am Anfang; Flyer werden nicht mehr verteilt, es reichen einige Aushänge, Whats-App-Nachrichten und Mundpropaganda. Aufgrund dessen sind auch die Kinder mit ihren Muttis gestern dagewesen, bekamen die Geschichte von der Schlittenfahrt zu hören und dass sowohl Mama Kuh als auch die Krähe den Hang wild hinabfuhren – und am Ende eine Landung im Schnee hinlegten.

Von Stefan Blumberg

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