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Gransee Weltenbummeln in der Wasserstadt
Lokales Oberhavel Gransee Weltenbummeln in der Wasserstadt
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17:00 17.02.2016
Einmarsch: Das närrisch bunte Treiben nimmt seinen Lauf. Quelle: MARGOT SCHöning
Fürstenberg

„Trotz Zuckerhut in Rio und dem Dom am Rhein, zum Karneval will jeder in Fürstenberg sein.“ Das hatten die Jecken des FCK zum Motto der Session auserkoren. Es traf am Sonnabend in der gut besuchten Mehrzweckhalle zu, obwohl das Motto der 42. Karnevalssaison „Weltreise“ lautete – theoretisch hätten alle in den Ferien sein müssen. Aber wenn in Fürstenberg Karneval gefeiert wird, kommen sogar Weltenbummler nach Hause. In tollen Kostümen saßen die meisten Gäste schon vor 20 Uhr erwartungsvoll in der abgedunkelten Halle. Gut ein Drittel davon Jecken, die extra für die Prunksitzung ein kleine Weltreise unternommen hatten. Pure Lebensfreude und Feierlust stand allen ins Gesicht geschrieben. Gleich nach dem traditionellen Einzug von Elferrat und Funkengarde wurde erst einmal die Regionalpolitik auf die kabarettistische Schippe genommen. Die bevorstehende Sperrung der Wehrbrücke, bürokratisches Unvermögen und die Folgen für die Händler der Wasserstadt standen am Pranger. Das war ein gelungener Einstieg von FCK-Präsident Sandro Große auf dem Motorrad und Brückensperrer David Röwer. Es folgte ein unterhaltsames 17-Punkte Programm. Dazu gehörte die mit Nadelstichen gespickte Rede des Prinzenpaars Sabine I. und Jürgen II. und die Prämierung der besten Kostüme mit einem Karnevals-Orden. Den ersten Orden bekam der in braune Farbe getunkte Ureinwohner im Bast-Rock, gleich dahinter ein Chinese aus dem Kaiserreich und ein Smiley. Mit einer rasanten Weltreise nahezu auf Profiniveau beeindruckten die Fürsti-Dancers. Die Elferratsfrauen überraschten mit einem Knie-Tanz, bei dem sie nur vor schwarzem Vorhang ihre Beine zeigten, der Elferrat mit einem schwungvollen Trip „In 80 Tagen um die Welt“. Sie standen gleichermaßen für einen gewandelten FCK. Sandro Gross, seit 2013 FCK, brachte den Schwung und die Ideen. Leute zum Lachen bringen, sei toll, so der Hauptfeldwebel und Berufssoldat, der sonst für preußisch trockene Tugenden steht. Er wünscht sich, dass wieder mindestens zwei Karnevalssitzungen in Fürstenberg stattfinden, die aufwendigen Proben und die Vorbereitungen hätten mehr als eine Sitzung verdient.

Von Margot Schöning

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