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Gransee Wundern über den Winterdienst
Lokales Oberhavel Gransee Wundern über den Winterdienst
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22:00 11.01.2016
Augen auf, ob Wege frei geräumt sind oder nicht. Quelle: Christian Kranz
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Linde/Grieben

Seinen Unmut machte Michael Vietze aus Linde dieser Tage Luft. Er wundert sich, dass der Radweg zwischen Linde und Grieben bei den widrigen Witterungsbedingungen weder gestreut noch geschoben sei. Dabei sei ihm beim Bau des Radweges einst gesagt worden, dass die für ihn ungewöhnliche Breite des Radweges mit der Sicherheit der Radfahrer zu tun habe. „Was ist mit der Sicherheit der Radfahrer im Winter. Dafür ist kein Geld mehr da?“, fragt er sich. Den passionierten Tramper würde brennend interessieren, was der Bauamtsleiter des Löwenberger Landes, Manfred Telm, dazu zu sagen hätte.

Der antwortete am Montag gern auf die Frage. „Es ist nicht der Radweg der Gemeinde Löwenberger Land. Die Baulast liegt beim Landesbetrieb für Straßenwesen.“ Die Gemeinde hätte den Weg zwar in Kooperation mit dem Landesbetrieb gebaut, sei aber rein rechtlich nicht zuständig. Aus Erfahrung weiß er, dass weniger hoch frequentierte Radwege allein deshalb nicht zwingend von Schnee oder Eis befreit beziehungsweise dass dort gestreut werden würde. Den Weg zwischen Linde und Grieben zähle er durchaus dazu. Ihm ist bekannt, dass der Radweg an der B 96 zwischen Löwenberg und Teschendorf ebenfalls nicht beräumt wurde. Hingegen habe die Gemeinde diese Aufgabe für den Radweg zwischen Neulöwenberg und Löwenberg übernommen; wegen des Schülerverkehrs.

Manfred Telm: „Übrigens steht am Radweg von Grieben bis Linde ein Schild, dass es keinen Winterdienst gibt.“

Von Stefan Blumberg

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