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Oberhavel Granseer Schülerzeitung gewinnt Wettbewerb
Lokales Oberhavel Granseer Schülerzeitung gewinnt Wettbewerb
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17:33 20.03.2017
Im Bereich der Oberschule hat das Team der Werner-von-Siemens-Schule in Gransee mit „Werners beste Seiten“ den ersten Preis gewonnen. Quelle: Julian Stähle
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Oberhavel

Sieg für die Schülerzeitungsredakteure von „Werners beste Seiten“. Das Team von der Granseer Werner-von-Siemens-Schule hat den ersten Preis beim Brandenburger Schülerzeitungswettbewerb gewonnen. In der Oberschulkategorie konnte es die Jury überzeugen. Am Montagvormittag fand die Zeremonie im Potsdamer Landtag statt.

Das Team von „Werners beste Seiten“ besteht derzeit aus fünf Leuten, drei von ihnen, alles Zehntklässler, durften am Montag mit in den Landtag, die anderen beiden gehen in die 7. Klasse. „Das Problem ist, Schüler zu finden, die schreiben möchten“, sagt die betreuende Lehrerin Manuela Winter. Wenn die 10. Klassen raus sind, fehlen ihr die entsprechenden Redakteure. „Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht.“

Günter Baaske (SPD, l.) und Gerrit Große (Linke) übergaben den Granseern ihren Preis. Quelle: Julian Stähle

„Die nächste Ausgabe kommt wohl im Juni“, sagte Lisanne Milatz, die an der Gewinnerzeitung mitarbeitet. Im Granseer Blatt geht es beispielsweise um Donald Trump, die AfD oder um den 200. Geburtstag von Werner von Siemens. „Ich finde es toll, dass man in der Zeitung alle Gedanken niederschreiben kann“, so Lisanne Milatz.

Insgesamt hatten sich 31 Redaktionen von Schülerzeitungen aus ganz Brandenburg beworben. Überreicht worden sind die Preise von Bildungsminister Günter Baaske (SPD) und der stellvertretenden Landtagsvorsitzenden Gerrit Große (Linke). „Viele Themen sind in diesem Jahr aufgegriffen worden“, sagte Gerrit Große am Montag. Es sei um die Integration von Flüchtlingen gegangen, um den Umweltschutz oder die Erinnerung an die Opfer des NS-Regimes. „In so geballter Ladung hatten wir das noch nicht“, so Gerrit Große weiter. „Schülerzeitungen können Diskussionen in Gang setzen.“ Günter Baaske dankte den jungen Blattmachern „für diese Aktivität, die ihr entfaltet. Ich würde mich freuen, wenn ihr dabei bleibt.“

Günter Baaske (SPD) überreichte einen Sonderpreis an die „Havelnews“ von der Oranienburger Havel-Grundschule. Quelle: Julian Stähle

Zwei Sonderpreise gingen nach Oranienburg. Die „Havelnews“ der Havel-Grundschule gewann einen Tagesworkshop im Berliner Verdi-Haus. „Wir freuen uns sehr“, sagte die Lehrerin Antje Eckler nach der Zeremonie. „Mit der ersten Ausgabe haben wir schon einen Preis gewonnen. Das ist ein Ansporn.“ Finn Werdermann (12) aus Oranienburg freut sich schon auf den Workshop: „Wir wollen wissen, wie die Profis das machen“, sagte er.

Die Redaktion des „Iwahn 2.0“ vom Oranienburger Louise-Henriette-Gymnasium bekam einen Sonderpreis für ihr Onlineangebot. Denn auch im Internet ist das Magazin abrufbar – allerdings fehlt auf LHG-Oranienburg.de ein entsprechender Link, der ist nur versteckt auf der „Iwahn 2.0“-Facebookseite zu finden. In der Schule selbst gibt es dafür einen auf Plakate gedruckten QR-Code.

Der „Iwahn 2.0“ bekam den Sonderpreis. Quelle: Julian Stähle

Das gedruckte Heft erscheint zweimal im Jahr. „Wir machen das in einem Seminarkurs, in den man sich in der 11. Klasse einwählt“, sagte Shawn Jonczyk (18) aus Bergfelde. „Wir machen das, weil wir den Schülern zeigen möchten, dass sie irgendwo noch Einfluss haben“, sagte der Jungredakteur. Er möchte sich später auch noch mit dem Beruf befassen: „Ich möchte in den internationalen Journalismus“, sagt er.

Von Robert Tiesler

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