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Mit Blick aufs Wasser

Granseer wollen mit neuen Ideen den Geronsee beleben Mit Blick aufs Wasser

Eine Wasserstadt wird aus Gransee nicht mehr und als „maritimes Erlebnis“ lässt sich der Geronsee touristisch auch nicht vermarkten. Aber dass es ihn gibt und das quasi nur einen Spaziergang von der Altstadt entfernt, würden viele Einwohner gerne mehr betont wissen.

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Quelle: dpa

Gransee. Wenigstens als Naherholungsgebiet für die Bürger sollte der nordöstlich der Stadtmauern gelegene „Karpfenteich“ ein „Wohfühl-Ort“ werden.

Diesen Plan haben die Akteure der Themengruppe Sport und Bewegung gefasst, die sich seit April der Frage widmen, wo Bürger in Gransee aktiv werden können. Nach zwei Beratungen gibt es bereits konkrete Ideen für einen „Tag der Vereine“ im Juni 2015. Auch die Ausweisung eines Hundespielplatzes ist im Gespräch. Allerdings ist noch unklar, welche Flächen in der Stadt dafür in Frage kämen. Platz für Bewegung und Erholung ist zudem im Stadtwald, dessen Wegeführung allerdings verbessert werden müsste.

So wie der grüne Park oberhalb Gransees soll auch der Geronsee künftig wieder zur Stadt gehören. Vom Sonnenuntergang auf der Fischerwiese schwärmten die Einwohner und Verwaltungsmitarbeiter bei einer Begehung am Montagabend. Die Idee, einen Rundweg um den See zu ziehen, scheiterte vor vielen Jahren schon einmal an den Auflagen der Naturschutzbehörde und hätte wohl auch heute wenig Chancen.

Allerdings sieht Christian Tutsch, im Rathaus für Planung und Städtebau verantwortlich, die Möglichkeit, mit einer ganz behutsamen Stichwegeführung an verschiedenen Stellen einen Kompromiss zu finden. Früher gab es diese Verbindung in die Stadt. Der Weg unterhalb des Klosters führte bis zur Badeanstalt. Heute ist von dort nicht mal mehr das Wasser zu sehen. Außer an der Fischerwiese und auf dem Gelände der ehemaligen Schlammanlage am Nordufer ist auch kein Rankommen ans Wasser. Erlenbrüche und Schilfgürtel verhindern das. Beide Aussichts-Punkte könnten allerdings auf dem Wasserweg miteinander verbunden werden. „Man könnte drei, vier Boote zur Verfügung stellen und damit auf einer markierten Strecke das andere Ufer anfahren“, sagt Tutsch. Zunächst sollen aber am Ufer Sitzgelegenheiten geschaffen und der Aussichtsturm instand gesetzt werden.

An einer neuen Konzeption würde sich auch die Siemens-Oberschule beteiligen, die schon 1998 involviert war, als ein Plan für die Sanierung des Sees erarbeitet wurde. Für einen möglichen Trimm-Dich-Pfad könnten in der Schulwerkstatt die entsprechenden Geräte gebaut werden. Auch Informationstafeln würden die Schüler mit ihrem Wissen füllen können. Das nächste Treffen der Gruppe ist für den 30. Juni, 18.30Uhr, geplant.

Von Cindy Lüderitz

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