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Oberhavel Grippewelle bringt Kreisverwaltung an Grenzen
Lokales Oberhavel Grippewelle bringt Kreisverwaltung an Grenzen
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15:37 22.03.2018
Mehr als 1000 Influenzaerkrankte gab es in Oberhavel in den vergangenen zwölf Wochen. Quelle: DPA
Oberhavel

Die Grippewelle hält weiter an – der Krankenstand ist auch in der Kreisverwaltung sehr hoch, es kann daher zu Einschränkungen und längeren Wartezeiten bei der Bearbeitung von Bürgeranliegen kommen. Darüber informierte der Landkreis Oberhavel am Donnerstag.

Mehr als 1000 Grippekranke in den ersten zwölf Wochen des Jahres

1001 Influenzafälle wurden in den ersten zwölf Kalenderwochen des Jahres in Oberhavel gemeldet. „Das ist ein unerfreulich hoher Wert. In dieser Dimension haben wir die Grippewelle in Oberhavel noch nicht erlebt. Im Vergleich haben wir im ersten Quartal schon vier bis fünf Mal so viele Fälle wie in den Vorjahren über den gesamten Jahreszeitraum“, erklärt Amtsarzt Christian Schulze.

Ein Drittel der Kreisverwaltungsangestellten erkrankt

Der hohe Krankenstand in der Bevölkerung macht auch vor der Kreisverwaltung nicht Halt. In den vergangenen drei Wochen fehlte durchweg ein Drittel der Belegschaft aufgrund von Krankheit. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die diese Krankheitsfälle ausgleichen, stoßen langsam an ihre Grenzen. Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger dafür sensibilisieren, dass es in Einzelfällen zu Einschränkungen und längeren Wartezeiten kommen kann und bitten um ihr Verständnis“, so Landrat Ludger Weskamp.

Das betrifft insbesondere Bereiche mit hohem Besucheraufkommen, wie die Kfz-Zulassung, das Jobcenter, den Fachbereich Soziales und Integration sowie den Bauordnungsbereich. In der Kfz-Zulassung helfen daher vorübergehend Mitarbeiter aus anderen Bereichen aus, die in der Vergangenheit dort schon gearbeitet haben. „Wir hoffen, dass sich vor allem ü̈ber die anstehenden Osterferien die Zahl der Neuansteckungen minimiert und der Normalbetrieb schnellstmöglich wieder hergestellt ist“, so Weskamp.

Verhaltenshinweise, um Ansteckungen zu vermeiden

Grippale Infekte und Influenza werden meist als „Tröpfcheninfektion“ übertragen – durch ungeschütztes Husten, Niesen oder Anhaftung an Händen oder anderen Körperteilen. Gerade bei solch kalten Temperaturen wie sie seit Wochen herrschen, halten sich Menschen mehr in geschlossenen Räumen auf, wodurch die Ansteckungsgefahr steigt. Um sich zu schützen, sollten folgende Regeln eingehalten werden:

– Beim Husten und Niesen, Mund und Nase mit einem Einmaltaschentuch bedecken.

– Das Taschentuch nach dem Gebrauch in einem Abfalleimer entsorgen.

– Nach dem Husten oder Niesen Hände gründlich mit Seife waschen.

– Das berühren von Schleimhäuten (Augen, Nase, Mund) vermeiden.

– Körperkontaktfreie Begrüßungsformeln, d.h. anderen nicht die Hand geben.

– Menschenansammlungen meiden.

– Einen gewissen räumlichen Abstand zu anderen Menschen halten, insbesondere wenn man selbst erkrankt ist.

– Engen Kontakt zu Erkrankten meiden, so weit möglich.

– Bei einer Erkrankung zu Hause bleiben.

– Häufiger lüften.

Von MAZonline

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