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Groß-Ziethen: Gehwegbau beginnt

Mal wieder Zoff bei Infoveranstaltung Groß-Ziethen: Gehwegbau beginnt

In Groß-Ziethen geht nichts ohne Zoff: Nun hat der lange geplante Gehwegbau begonnen. Am Dienstagabend fand dazu für die Bewohner eine Infoveranstaltung statt. Dort ist erneut gestritten worden: um die Mulden, die Pflege, die Preise – und überhaupt ganz grundsätzlich...

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Die Dorfstraße bekommt neue Nebenanlagen.

Quelle: Robert Tiesler

Groß-Ziethen. Die Bauarbeiten für den Gehweg und die Nebenanlagen an der Groß-Ziethener Dorfstraße haben begonnen. Am Dienstagabend sind die betroffenen Bewohner in der alten Schule über die Pläne informiert worden.

„Wir wollen bis Jahresende fertig werden“, sagte Bert Lehmann, der Leiter des Kremmener Bauamtes. Wenn es nicht winterlich werden sollte, könnte es Mitte Dezember so weit sein. Entlang der Alten Dorfstraße soll auf mehr als einem Kilometer Länge ein neuer Gehweg entstehen. Hinzu kommen die Zufahrten zu den Grundstücken – darum wollen sich einige Bewohner selbst kümmern – und die Nebenanlagen.

Die Straße selbst bleibt wie sie ist. Das Land hat dafür kein Geld – mit einem Ausbau ist in den nächsten zehn Jahren nicht zu rechnen. Die jetzigen Bauarbeiten laufen auf Initiative der Stadt Kremmen.

Die Anwohner hatten sich mit knapper Mehrheit für die Maßnahme ausgesprochen, allerdings hat es im Vorfeld hitzige Debatten gegeben. Auch am Dienstagabend ging es stellenweise kontrovers zu: Es gab Streit um die zum Weg gehörenden Mulden, um die Höhe des Wegverlaufes, um die Zufahrten, um die Grabenpflege, um die Preise – und überhaupt wieder einmal darum, dass man ja zunächst die Straße selbst neu bauen müsse.

Roland Aschoff, der mit seiner Templiner Straßenbaufirma für die Arbeiten verantwortlich ist, kündigte an, dass die Maßnahme in enger Zusammenarbeit mit den Bewohnern erfolge. Dazu gebe es Handzettel und Absprachen. „Es wird nicht einfach passieren, dass wir morgens unangekündigt was aufreißen und keiner vom Grundstück kommt“, so Roland Aschoff.

Die Baukosten sollen am Ende etwa 141 000 Euro betragen, hinzu kommen die Planungskosten. Bert Lehmann versprach erneut, die Kosten so gering wie möglich zu halten – was ihm aber einige Anwohner nicht glauben wollten.

Für den laufenden Verkehr gebe es zwar Beeinträchtigungen, aber die sollen, so Lehmann am Mittwoch auf Nachfrage, so gering wie möglich gehalten werden.

Von Robert Tiesler

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