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Oberhavel Großbaustelle „Park-Kita“
Lokales Oberhavel Großbaustelle „Park-Kita“
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00:35 03.03.2018
Wo es möglich war, bleiben Fliesen dran. Fußbodenbeläge wurden mit großen Aufwand gereinigt. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Es ist ein Spagat zwischen dem, was nach aktuellen Baunormen sein muss und der Sparsamkeit: Für vier Jahre wird die ehemalige Comeniusschule im Schlosspark noch einmal fitgemacht. Für 900 000 Euro. Im Oktober sollen Kitakinder Einzug halten. So haben es die Stadtverordneten 2017 nach langem hin und her beschlossen. Es ist eine Nutzung auf Zeit, denn die Genehmigung dafür durch den Kreis im denkmalgeschützten Park läuft 2022 aus. Doch bis dahin wird das solide Gebäude dringend gebraucht: vier Kitas müssen saniert werden und außerdem reichen die Plätze in der Stadt nicht.

2016 war die Grundschule vom Netz gegangen, die neue Comeniusschule bezugsbereit. Während die Etage unterm Dach des „Schuhkartons“ künftig ungenutzt bleibt, werden in die untere Etage die Krippenkinder einziehen, darüber die Mädchen und Jungen im Kitaalter. Im Keller werden einige Räume zu Sport- und Bewegungsräumen umfunktioniert, die andere Hälfte des Kellers bleibt abgeschotteter Abstellraum. Der Oranienburger Architekt Ralf Kretzschmar betreut das Umbauvorhaben. Am 18. Dezember ging es los. „Der größte Abbruchdreck ist schon raus“, sagte er am Mittwoch bei einem Vor-Ort-Termin mit Bürgermeister Laesicke.

Vieles ist im Haus zu verändern: Es braucht neue Brandschutztüren, die übelriechenden Toiletten sind verschwunden, neue kommen rein, für Nutzer mit kurzen und ganz kurzen Beinen. Durchbrüche verbinden je zwei ehemalige Klassen- zu Kitaräumen, neue Leitungen werden gezogen. Der alte Fußbodenbelag wurde aufwendig geschrubbt und sieht aus wie neu. In der Küche wird das Mobiliar der Kita „Pusteblume“, deren Neubau gerade in Germendorf entsteht, recycelt.

Einen Spielplatz haben die Kinder vor der Tür – den Schlosspark noch dazu. Für 20 000 Euro soll aber ein Sandkasten für die Kleinsten gebaut und ein Sonnensegel gekauft werden, kündigt Heidrun Gassan, Amtsleiterin für Gebäudemanagement, an. Bis vor die Tür können die Eltern hier aber nicht fahren, für sie werden voraussichtlich die vorderen Parkplätze hinterm Schloss reserviert, indem die Parkdauer von vier Stunden dort reduziert wird.

Am 7. Oktober soll alles fertig sein. Ein Haus für maximal 300 Kinder. Dann geht es Schlag auf Schlag: Für ein Jahr werden die Lehnitzer Kitakinder einziehen, wenn ihr Haus saniert wird. Im Herbst 2019 die „Kleinen Strolche“ aus Sachsenhausen. 2020 die Fröbel-Kitakinder und 2021 die der Kita am Schlosspark. Während die beiden großen Kitas Fröbel und Schlosspark das gesamte Haus belegen, kommen bis 2020 all die Kinder hier mit unter, für die woanders kein Platz ist. Sie beziehen 2020 den Neubau an der Speyerer Straße.

Von Heike Bergt

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