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Große Aufmerksamkeit fürs Schlaglochgolf

Groß-Ziethen Große Aufmerksamkeit fürs Schlaglochgolf

Mit der Schlaglochgolf-Aktion am 5. November erlangte der Kremmener Ortsteil Groß-Ziethen bundesweite Aufmerksamkeit. Ein Beitrag dazu lief auch im ARD-Boulevardmagazin „Brisant“. Jetzt will Ortsvorsteherin Astrid Braun erst mal abwarten – sie hat aber auch schon eine neue Idee.

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Etwa 150 Leute, darunter viele Kinder, kamen am vergangenen Sonntag zum Schlaglochgolf.

Quelle: Robert Roeske

Groß-Ziethen. Das Schlaglochgolf am vergangenen Sonntag auf der maroden Alten Dorfstraße in Groß-Ziethen hat für Wirbel gesorgt. Die mediale Aufmerksamkeit reichte sogar bundesweit. Das im Ersten ausgestrahlte Boulevardmagazin „Brisant“ zeigte am Dienstagabend einen Beitrag über das etwas andere Event in dem Kremmener Ortsteil.

Deshalb nutzte Ortsvorsteherin Astrid Braun am Donnerstagabend in der Stadtverordnetenversammlung auch noch mal die Gelegenheit, sich bei allen, die dabei waren und geholfen haben, zu bedanken. Auch Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) lobte die Aktion und dankte allen, die sich dort engagiert haben.

„Leider gab es bisher keine Reaktion von den Stellen, die wir uns gewünscht hätten“, sagte Astrid Braun am Freitagnachmittag. Immerhin gehört die Alte Dorfstraße zur Landesstraße 17. Bislang schlugen alle Versuche fehl, auf den schlechten Zustand und 150 Schlaglöcher im Ort so aufmerksam zu machen, dass seitens der Landesregierung etwas unternommen wird.

„Wir wollen jetzt erst mal abwarten“, sagte die Ortschefin auf die Frage, ob denn weitere Aktionen geplant seien. Sie hofft auch die angekündigte Neuverteilung von freigewordenen Millionen im Landeshaushalt. Sollte Groß-Ziethen da berücksichtigt werden, werde man sich freuen.

Kremmens Bürgermeister Busse kündigte am Donnerstagabend vor den Stadtverordneten an, dass die Verwaltung und der Ortsbeirat vor Weihnachten sich nochmals schriftlich an die Landesregierung wenden wolle. „Sollten wir bis dahin berücksichtigt werden, sieht dieser Brief natürlich anders“, so Astrid Braun am Freitag.

Falls sich nichts ändert, gibt es aber noch einen Traum: „Ich möchte Mario Barth herkriegen“, sagte die Ortschefin. „Wie immer ich das schaffe, und dann wollen wir mal sehen, was ihm hier auffällt.“ Bei RTL hat der Comedian eine Show namens „Mario Barth deckt auf“, wo er Behördenirrsinn und andere Unglaublichkeiten darstellt und kommentiert.

Unterdessen sollen im noch nicht beschlossenen Kremmener Haushalt 2018 Gelder für die Sanierung der Nebenanlagen der Alten Dorfstraße bereitgehalten werden. „Wir haben die Genehmigungspläne aber noch nicht vorzuliegen“, sagte Bürgermeister Sebastian Busse am Freitag.

Von Robert Tiesler

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