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Großeinsatz der Feuerwehr am Güterbahnhof

Oranienburg (Oberhavel) Großeinsatz der Feuerwehr am Güterbahnhof

Feuerwehrautos, Blaulicht und Martinshörner – das bestimmte das Bild rund um den Bahnhof in Oranienburg am frühen Dienstagabend. Auf dem Güterbahnhof stand ein Zug mit einem defekten Kesselwagen, aus dem eine helle Flüssigkeit lief. Sechs Löschzüge hatten alle Hände voll tun. Zum Glück war es nur eine Übung.

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31 Feuerwehrleute probten auf dem Güterbahnhof den Umgang mit Gefahrgut – eine Flüssigkeit war aus einem Kesselwagen ausgelaufen.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Kurz vor 17.30 Uhr bestimmten am Dienstag in der Innenstadt nur noch Martinshörner und Blaulichter der Feuerwehr das Bild. Rund um den Bahnhof fuhr ein Löschfahrzeug nach dem anderen. Auf dem Güterbahnhof gab es einen Großeinsatz. Wer gerade in der ­S-Bahn saß, hatte den besten Blick auf das Geschehen.

Auf dem Kesselwagen lag eine verletzte Person

Auf dem Kesselwagen lag eine verletzte Person.

Quelle: Enrico Kugler

Aus dem Tankwagen eines Zuges strömte eine helle Flüssigkeit, niemand wusste, was es sein kann. Um 17.12 Uhr sprangen die Pieper bei den hauptamtlichen Kräften und den freiwilligen Feuerwehren der Innenstadt und Sachsenhausens an. Elf Minuten später standen die Männer aus Sachsenhausen bereits auf der Ladestraße.

Die ausgelaufene Flüssigkeit musste gebunden werden

Die ausgelaufene Flüssigkeit musste gebunden werden.

Quelle: Enrico Kugler

Fast zeitgleich traf der Löschzug Innenstadt ein. Die hauptamtlichen Kräfte hingegen waren im Einsatz und kämpften mit abgestürzten Ästen. Die Feuerwehrmänner packten stehenden Fußes ihre Sägen ein und fuhren zum Bahnhof. Nach kurzer Zeit standen dort sieben Löschfahrzeuge und ein Feuerwehr-Gerätewagen für Gefahrengut. Ein beeindruckendes Bild. Hätten nicht Stadtwehrführer Sven Marten und sein Stellvertreter auf Beobachtungsposten am Rande gestanden, wäre niemand darauf gekommen, dass es eine Katastrophenübung war. Die Deutsche Bahn stellt für solche Übungen den Feuerwehrleuten kostenlos einen Ausbildungszug mit Kesselwagen zur Verfügung.

Das Zusammenspiel zwischen den Löschzügen und mit der Deutschen Bahn klappte gut

Das Zusammenspiel zwischen den Löschzügen und mit der Deutschen Bahn klappte gut.

Quelle: Enrico Kugler

„Wir testen das Zusammenspiel mit der Deutschen Bahn und das zwischen den Löschzügen“, sagte Jens Pamperin, der die Übung leitete. Sobald auf Bahngelände etwas passiert, müssen besondere Regeln eingehalten werden. Die Leitstelle der Deutschen Bahn alarmiert ihren Notfallmanager und informiert die Leitstelle der Feuerwehr in Eberswalde. Die wiederum alarmiert die Löschzüge in Oranienburg.

Die Feuerwehrleute mussten warten, bis der Strom abgestellt wurde, um die verletzte Person auf dem Tankwagen zu retten. Ein Trupp in Schutzkleidung und mit Atemmaske bugsierte den Mann herunter, ein anderer kümmerte sich um die ausgelaufene Flüssigkeit und die Männer des nächsten Löschzuges dichteten das Leck ab. Zur Verstärkung waren auch die Friedrichsthaler und die Zehlendorfer Kameraden angerückt. Die Feuerwehrleute aus Lehnitz mussten die Aufgaben der Hauptamtlichen in der Wache in der Julius-Leber-Straße übernehmen und hatten die ganze Zeit mit mehreren Ölspuren in der Innenstadt zu kämpfen.

Klare Anweisungen des Einsatzleiters und ein bedachtes Vorgehen – das war wichtig

Klare Anweisungen des Einsatzleiters und ein bedachtes Vorgehen – das war wichtig.

Quelle: Enrico Kugler

„Das Übungsziel ist erreicht, wir sind zufrieden“, sagte Jens Pampering um 19 Uhr, als die Übung zu Ende war. „Das Zusammenspiel der Löschzüge und der Bahn lief gut.“ Und 31 Kräfte im Einsatz war für Pamperin auch eine gute Bilanz.

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Feuerwehrautos, Blaulicht und Martinshörner – das bestimmte das Bild rund um den Bahnhof in Oranienburg am frühen Dienstagabend, dem 10. Oktober. Auf dem Güterbahnhof stand ein Zug mit einem defekten Kesselwagen, aus dem eine helle Flüssigkeit lief. Sechs Löschzüge hatten alle Hände voll tun. Zum Glück war es nur eine Übung.

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Von Andrea Kathert

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