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Oberhavel Großes im Kleinen tun
Lokales Oberhavel Großes im Kleinen tun
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18:40 28.11.2017
Einer von 18 Frauen und Männern, die mit dem Ehrenamtspreis ausgezeichnet wurden: Willi Erdmann (l.). Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Schon zu DDR- Zeiten machte sich der Oranienburger Willi Erdmann als „Bürgermeister vom Anger“ einen Namen, versorgt heute als gute Seele des OFC Eintracht den Kicker-Nachwuchs mit einer Zusatzportion Obst, hatte am Wiederaufbau der Orangerie als Fördervereinsmitglied eine erhebliche Aktie und hat zudem Oranienburgs Schützegilde wiederbelebt, deren Ehrenpräsident er heute ist. „Sein Wirken ist außergewöhnlich und beispielhaft“, begründete der Bürgermeister, der ihn für den Ehrenamtspreis vorgeschlagen hatte. Wie Willi Erdmann gibt es viele. 18 Ehrenamtler sind am Dienstagabend im Kreistagssaal für ihr Engagement geehrt wurden. Sie kümmern sich um den Friedhof, den Geschichtsverein, geben Sprachkurse für Flüchtlinge, halten den Löschteich sauber oder haben einen Verein für Rheumakranke gegründet. Sie fragen nicht, wie lange es dauert oder was es ihnen bringt. „Sie tun Großes im Kleinen“, so Landrat Ludger Weskamp.

Bei der Veranstaltung zusammen mit der MBS übergab diese zudem Spendenzusagen in Höhe von insgesamt 80 000 Euro an Vereine, Organisationen und Einrichtung in Oberhavel. Auch hier gehörten Oranienburger dazu, wie die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft oder das Oberhavel Hospiz, aber auch die Mönchmühle oder der Behindertenverband.

„Unser Förderengagement drückt unseren Dank und unsere Wertschätzung aus für diejenigen, die sich persönlich für eine Sache stark machen und die Region bereichern“, so Andreas Schulz, MBS-Vorstandsvorsitzender. „Insbesondere die hiesigen Vereine sind wichtige Begegnungsmöglichkeiten für Menschen jeden Alters. Dafür verschaffen wir die nötige finanzielle Basis.“

Von Heike Bergt

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