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Grüne Damen fürs Ehrenamt geehrt

Oberhavel Grüne Damen fürs Ehrenamt geehrt

Seit 16 Jahren gibt es die Grünen Damen und Herren in der Klinken in Oranienburg und Hennigsdorf. Sie begleiten Patienten, lesen vor, nehmen sich Zeit für Gespräche. 48 Frauen und zwei Männer machen das im Ehrenamt in ihrer Freizeit. Einige wurden jetzt von Klinikchef Detlef Troppens ausgezeichnet.

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Detlef Troppens, Geschäftsführer der Oberhavel Kliniken, Helga Bathe, Renate Gomm, Bärbel Reckzeh, Heidi Steinke, Anke Prussok und Renate Kühne.

Quelle: Oberhavel Kliniken GmbH

Oberhavel. Die Grünen Damen und Herren besuchen Patienten im Krankenhaus, gehen mit ihnen spazieren, lesen vor, erledigen kleine Besorgungen und nehmen sich Zeit für Gespräche. Seit 16 Jahren gibt es sie, 48 Frauen und zwei Männern sind in der Oranienburger und der Hennigsdorfer Klinik aktiv.

Zum Jubiläum wurden Bärbel Reckzeh, Marlis Fanslau, Heidi Steinke, Anke Prussok, Renate Gomm und Renate Kühne die silberne Ehrennadel verliehen – seit fünf Jahren üben sie ihr Ehrenamt aus. Christa Lübke ist seit zehn Jahren dabei und mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet worden. „Auf unsere Grünen Damen und Herren können und wollen wir nicht mehr verzichten“, so Detlef Troppens, Geschäftsführer der Oberhavel Kliniken, während der Feierlichkeiten. „Sie haben in den zurückliegenden sechzehn Jahren unzähligen Patienten über eine schwere Zeit hinweggeholfen und sorgen für mehr menschliche Wärme im Klinikalltag.“

Detlef Troppens überreicht einigen langjährigen Grünen Damen anlässlich des sechzehnjährigen Jubiläums die silberne Ehrennadel

Detlef Troppens überreicht einigen langjährigen Grünen Damen anlässlich des sechzehnjährigen Jubiläums die silberne Ehrennadel. Hier mit Helga Bathe, Renate Gomm und Bärbel Reckzeh (von links).

Quelle: Oberhavel Kliniken GmbH

Die Idee, in Oranienburg Grüne Damen und Herren zu gründen, wurde in der Wendezeit geboren und stammt aus Oranienburgs Partnerstadt Hamm. „Auf dem Oranienburger Stadtempfang im Oktober 2000 hat Anneliese Hellbeck, eine Grüne Dame aus Hamm, regelrecht ein Feuer entfacht für die Grünen Damen“, erinnert sich Detlef Troppens. Dieser Appell blieb nicht ungehört. Mit tatkräftiger Unterstützung der ehemaligen Pflegedienstleiterin der Oberhavel Kliniken, Helga Bathe, wurde diese Idee in die Tat umgesetzt.

Seit etwa drei Jahren gibt es in den Kliniken Oranienburg und Hennigsdorf einen Lotsendienst: Grüne Damen und Herren nehmen neue Patienten im Foyer in Empfang und begleiten Sie innerhalb des Hauses zur Aufnahme und anschließend zu ihrer Station.

Wohlbefinden der Patienten verbessern

Seit zwei Jahren wirkt eine Grüne Damen in der Klinik Hennigsdorf regelmäßig unterstützend bei der Hundetherapie auf der Geriatrisch-Gerontopsychiatrischen Gemeinschaftsstation 22 mit. Und auch im Hospiz Oberhavel Lebensklänge sind die Grünen Damen vor Ort.

„Grüne Dame beziehungsweise Grüner Herr zu sein bedeutet: Zeit haben, zuhören können, kleine Handreichungen anbieten, Gespräche führen und Möglichkeiten zu suchen, um das Wohlbefinden und Seelenheil der Patienten zu verbessern“, sagt Gisela Thielemann, die seit elf Jahren als Grüne Dame in den Oberhavel Kliniken aktiv ist.

Von MAZonline

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